Der Online-Journalismus
In den letzten Jahren ist der Online-Journalismus immer wichtiger geworden, so sind es doch gerade auch die Online-Angebote vieler Zeitungen, die den traditionellen Tageszeitungen noch Gewinne bescheren, während das Print Angebot schon längst rote Zahlen schreibt.
Dabei muss allerdings eine klare Trennlinie gezogen werden zwischen dem herkömmlichen Blog und dessen verschiedene Derivate, wie zum Beispiel das „twittern“ und dem qualitativen Online-Journalismus, wie er zum Beispiel auf Suite101 aber auch der FAZ betrieben wird. Am Ende des Tages ist es lediglich das Medium wo der Artikel veröffentlicht wird, die Arbeit die dahinter steckt, zumindest für den Journalisten, ist sehr oft gleich.
Ganz ähnlich sieht das auch Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. Er sagte in einem Artikel der Bild:
„Ich glaube, dass das Internet den Journalismus besser machen wird.“
Gleichzeitig bemängelt er aber auch die Wettbewerbsverzerrung und fordert ein Leistungsschutzrecht für Online-Angebote:
„Eine Arbeitsteilung, dass die einen mit hohem Aufwand Inhalte produzieren und die anderen diese im Netz kopieren und vermarkten, ohne dafür zu bezahlen, wird auf Dauer nicht funktionieren.“
Die Zukunft wird es weisen.




