Heute Abend steigt wieder Mal ein Frauenboxkampf. Dieses mal sind es Ina Menzer (Doppel-Weltmeisterin), gegen die US-Amerikanerin Franchesca Alcanter. Das Bild zeigt übrigens Ina beim wiegen. Grund genug um mal kurz über den Boxsport nachzudenken und die Tatsache das Frauen auch mitmischen.
Nennt mich altmodisch aber irgendwie finde ich, dass Frauen im Boxsport nichts zu suchen haben. Es gibt einfach einige “Errungenschaften” der Emanzipation, die ich für mehr als fragwürdig halte. Müssen Frauen wirklich alles machen, was auch Männer machen können? Es gibt natürlich auch umgekehrt Männer, die typische Frauenberufe ergreifen, wie z.B. Kosmetiker aber das Boxen, ich weiß nicht.
Die BILD treibt das ganze dann natürlich wieder auf den Höhepunkt und bringt einen Artikel mit der Headline: Ich habe Angst um meinen Busen. Da fragt man sich ob ein solcher Artikel nur geschrieben wurde um aufgrund der Schlagzeile Leser anzulocken oder ob damit tatsächlich Informationen an den Mann oder die Frau gebracht werden soll? Im Artikel geht es darum, dass Ina Menzer nun einen Brustschutz bei Kämpfen trägt, so wie übrigens 90% der Boxerinen. Ironischerweise ist unter dem Artikel ein Dia-Show mit eingebettet, welche die aufreizendsten Bilder deutscher Boxerinen zeigt. Da weiß man doch gleich, welchen Stellenwert die BILD Zeitung dem Frauenboxen einräumt.
Vor einigen Jahren gab es ja auch einen Film von und mit Clint Eastwood, “Million Dollar Baby”, in dem das Thema Frauenboxen auch thematisiert wurde, wenn es auch um den sportlichen Aspekt nur im Hintergrund ging. Es sehr guter und eindrucksvoller Film, der mich aber trotz alle dem nicht umstimmen konnte, was das Theme Frauen und Boxsport angeht.
Ist das chauvinistisch? *g*
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