Es gibt Tage, so wie heute zum Beispiel, da geht einfach gar nichts. Man fühlt sich schlecht, niedergeschlagen und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Dabei ist es schwer zu sagen, woran es genau liegt. Zumindest ich, wenn ich denn wieder mal down bin, weiß es nicht immer. Ist es das Wetter? Reflektionen des Vortages? Ich weiß es nicht. Grund genug einfach mal die Frage zu stellen, was man so machen kann, wenn es einem schlecht geht.
Es fällt meistens schwer den richtigen Antrieb zu finden. In meinem Fall hätte ist es so, ich hätte eigentlich genug zu tun. Es liegen hier drei oder vier Aufträge rum, zu denen ich Texte liefern müsste, doch irgendwie kommt nichts zusammen. Ich sitze vor dem Laptop, vor mir das berühmte weiße Blatt Papier, wenn es in diesem Fall auch nur die weiße Seite eines Word Dokuments ist und ich schaffe es nicht, auch nur einen Satz zu schreiben.
Was tue ich stattdessen? Meistens höre ich mir traurige Lieder an. Was in solchen Momenten immer geht ist zum Beispiel „Hurt“ von Johnny Cash, in meinen Augen eines der traurigsten und depressivsten Songs dies es gibt. Schön runterziehend ist „Wenn ein Lied“ von den Söhnen Mannheims, „Happy Birthday“ von Flypside oder „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer. Eigentlich kann ich aber nicht wirklich etwas tun. Es heißt: Augen zu und durch!
Was tut Ihr wenn es Euch schlecht geht?



Mai 11th, 2009 on 17:02
Meist habe ich dort auch enorem Motivationsprobleme und muss mich zu allem Zwingen. Oft hilft auch Ablenkung nicht und ich kann nur warten bis es wieder besser wird.
Mai 12th, 2009 on 18:40
Ich persönlich versuch es erstmal mit Beten. Bringt das nichts (was an solchen Tagen leider meistens der Fall ist) versuche ich einfach nur mit so wenig Schaden wie möglich bis zum nächsten Tag durchzukommen.
Mai 16th, 2009 on 18:35
Wenn´s mir mal beschissen geht und ich meinen Arsch nicht hochkriege, dann lass ich alles stehn und liegen und geh raus an die Luft. Fahrrad fahren, spazieren gehn oder einfach nur spontan fotografieren gehn. Aber es muss Bewegung an der frischen Luft sein. Das hilft immer. Das ist auch eine Art Selbstschutz, da ich recht schnell in ein Loch falle, wenn ich nix tue.
Allerdings muss ich gestehen, war ich Gott sei dank noch nie so tief an einen Punkt angelangt, mir freiwillig Herbert Grönemeyer anzuhören
Mai 24th, 2009 on 22:57
Tja…wer kennt diese Tage nicht? Mir hilfts in der Tat, mich in die weite Welt der Musik zu verdrücken. Ob es “With or without you” von U2 ist, oder nur “Without you”, die gecoverte Version von Mariah Carey, oder “Ammerican Pie” im Originalen von Don McLean, “My Way” von old blu’ eye Frank, über “I will survive” von Gloria Gaynor. Meisten dauert es dann nicht lange, und die Welt sieht wieder wunderschön aus und die Energie ist wieder da. Und die Kreativität.
“…remember how that music used to make me smile”.
Simonsays…
alias Andre von CW.
April 27th, 2011 on 22:50
Ich glaub ich muss mir Verbündete suchen. Wo sind Menschen, die mich annehmen, mich ernst nehmen, mir helfen wollen, auf mich reagieren? Mich in den Arm nehmen wollen, mich drücken, mir einfach sagen, dass alles gut ist? Hier seid ihr, du, ich. Wir warten, hoffen, ersehnen. Morgen vielleicht.