Schon seit einiger Zeit schwirren Debatten um das oft zitierte E-Book, Urheberrechtsproblemen und den „bevorstehenden Tod“ des gedruckten Buches durch die multimediale Landschaft. Eine Frage die sich mir dabei stellt ist, oft vielleicht ein Großteil der Ängste daher rührt, dass die „konservativen“ Journalisten, Autoren und Verlagshäuser einfach nur ihre Felle davon schwimmen sehen und nicht dazu bereit sind sich selber und ihr Business zu ändern?
Anlass zu diesem Beitrag hat mit der Artikel „Die digitale Dimension lässt die Verleger erbleichen“ in der FAZ gegeben, der das Thema aufgreift.
Ich persönlich, jemand der selbst vom schreiben lebt, sehe das Ganze sehr viel weniger dramatisch. Viel mehr ist es eine Chance für kleinere Verlage, freiberufliche Autoren und Journalisten, die altbackenen Strukturen des Verlagswesens aufzubrechen um neuen Wind in die Sache zu bringen.
Der Buchmarkt im gesamten ist eher rückläufig, man sieht es zum Beispiel an dem Fantasy-Genre. Während es vor einigen Jahren noch sehr viele Regale waren, die man in großen Buchhandlungen sehen konnte, welche voll gestopft waren mit den unterschiedlichsten Fantasy-Büchern, sind es jetzt nur noch einige wenig. Es ist klar, die großen Publikumsverlage gehen auf Nummer sicher und kümmern sich eher um Übersetzungen von Werken, die beispielsweise in den USA schon erfolgreich gelaufen sind. Die kleinen Verlage können jetzt die Chance nutzen und das, was über den Tellerrand überschwappt, einfach aufnehmen. Der Markt ist auf jeden Fall da. Wie man das ganze dann an den Mann bringt, ob digital oder via Druck, dass ist eine andere Frage, die meines Erachtens nach eher sekundär ist.
Davon abgesehen habe ich persönlich lieber ein gedrucktes Buch in den Händen und kein E-Book oder ein PDF auf dem PC.



Juni 21st, 2009 on 01:22
Mir persönlich ist beides recht. Ich les vieles in pdf Format auf meinem Pocket PC. Oder seit neustem nutze ich auch öfters die “onleihe”, die Frankfurter Stadtbücherei mit online Medien (Musik, Videos und Bücher online abrufbar). Da leih ich mir dann ein PDF Buch aus und kann es gleich lesen.
Wobei das gedruckte Buch einfach nur netter ist, da es eine echte Abwechslung zu meinem sonst “digitalerem” Arbeitsalltag darstellt.
Fast schon irgendwie retro…
Juni 21st, 2009 on 08:53
Ich bin auch der Typ, mal so mal so…Technische Dinge lese ich sehr gerne Elektronisch, da dort auch die Sucher vereinfacht ist, aber den Roman möchte ich lieber als Buchform.. Ist ja auch mal schön nicht immer etwas Elektronisches umsich zu haben …
Juni 24th, 2009 on 09:25
Ich bin eher der “Papier-Fan”. Schon allein wegen dem Geruch von frisch gedruckten Büchern
Allerdings ist es wirtschaftlich und ökologisch her gesehen interessant Bücher in elektronischer Form zu vertreiben.