Wobei eigenbtlich müsste man ja sagen Pixar. Da diese aber inzwischen auch zum Disney Konzern gehören, ist der Titel vielleicht doch nicht so falsch. Ich war heute mit Emily, meiner ältesten Tochter, in dem Film „Oben“ und ich muss sagen: meine Erwartungen wurden erfüllt.

oben_filmWie immer gab es für Emily ein Kids-Menü (dieses mal ein „Oben Menü“), dass machen die Jungs vom Kino eigentlich immer recht gut. Heute bestand das Menü aus einem Getränk (natürlich im „Oben“ Themen Becher), Popcorn und einem „Oben“ Poster. Ganz nett.

Das Kino war bis oben hin voll und, was an einem Sonntagmittag nicht verwunderlich ist, gut die Hälfte davon waren Kinder. Wobei ich das Gefühl hatte, dass Emily mit ihren 5 Jahren zu den Jüngsten gehört. Das Alter der Kids war wohl so zwischen 8 und 12 Jahren, denke ich. Das spiegelt auch recht gut den Anspruch des Films wider, welcher zwar viele Slapstick-Momente hat, über die man auch als Kind einfach so lachen kann, es gab aber auch viele unterschwellige Gags, die für jüngere Kinder nicht so einfach zu verstehen sind.

Auch die Story ist nicht so ganz lustig, wie es vielleicht den Anschein haben mag. Im Prinzip geht es darum, dass ein alter Mann versucht den Tod seiner Frau zu verarbeiten, in dem er das macht, was sie sich ein Leben lang vorgenommen haben: zu den Paradiesfällen nach Südamerika zu reisen. Das Ganze ist natürlich superlustig gemacht, angefangen damit, dass der alte Knacker die Reise mit seinem eigene Haus unternimmt, welches mit Hilfe von vielen tausenden Gasballons Flügel bekommt, über den kleinen Pfadfinder, der zufällig mit an Bord ist, bis hin zu den Hunden, die mithilfe von besonderen Halsbändern sprechen können.

Ist auf jeden Fall ein lustiger Film, den man als Fan von Zeichentrickfilmen gesehen haben sollte. Nur für ganz junge Zuschauer ist er nicht wirklich was.

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