Nachdem die Bundestagswahlen gelaufen sind, kann ich mich nun wieder den Themen zuwenden, die oft als verlängter Arm der Politk betrachtet werden: Waffen! Nein, Spaß beiseite. Was ich allerdings heute in der BILD Zeitung gelesen habe, des Deutschen liebstes Boulevard-Blatt, hat mich dann aber doch überrascht. Ich habe immer gedacht, wenn ich Nachrichten sehe, dass es der Rüsungsindustrie doch ganz gut gehen müsse.
Dementsprechend war ich geschockt, als ich lesen musste, dass Ischmasch, der Hersteller des Sturmgewehrs Kalaschnikow, kurz vor der Pleite steht. Laut Berichten der BILD soll das Unternehmen 180.000 Euro an Schulden angehäuft haben. Vielleicht sollten sich die Russen mal um eine Finanzspritze aus dem Deutschland-Fonds bewerben. Für Banken mit Liquiditätsproblemen, sind doch 180.000 Euro nicht viel mehr als ein Griff in die Portokasse.



Oktober 1st, 2009 on 16:04
Also 180.000 Euro dürfte doch für solch eine “erfolgreiche” Firma auch nicht gerade viel sein. Wie kommt es denn zu der Verschuldung? Werden etwa keine Waffen mehr gekauft, oder sind momentan einfach zu viele Waffenschieber unterwegs, die gebrauchte Waffen schmuggeln?
Oktober 2nd, 2009 on 09:24
180.000 Euro hat sich anfangs für mich auch nicht viel angehört. Auf der anderen Seite, wenn man sich mal anschaut was so ein russischer Arbeiter im Jahr verdient, ist das doch schon eine Summe.