…. und ich kann nicht anders als zu sagen: „Ja, vielleicht wäre es besser wenn die ganze Welt betrunken wäre.“ Musik hat eine ganz besondere Wirkung auf Menschen. Sie kann dafür sorgen das man sich besser fühlt, erleichtert, bestärkt oder auch ganz tief runtergezogen. Es ist kein Geheminis, Freunde und aufmerksame Leser dieses Blogs wissen das, dass Musik auch in meinem Leben eine große Rolle spielt.

„Schnaps für alle“ gehört auf jeden Fall zu einem der Songs, mit denen ich mich ganz eng verbunden fühle, der mit besonderen Erinnerungen belegt ist, die man so niemals ausradieren kann – vielleicht auch nicht will. In einem Interview, welches ich kürzlich mit Moses, Martin Haas und Peppa geführt habe, fand ich eine Stelle besonders interessant. Wir kamen auf die Frage das Moses immer die besten Songs schreiben konnte, wenn es ihm besonders dreckig ging aber bei der neuen Glashaus Platte auch einige Stücke drauf sind, die durchaus positiv sind. Moses dazu:

Ich glaube aber, dass es den Songs gut tut, dass sie eine Krise vor der Entstehung hatten. Ohne das Erleben von Stücken wie „Ich kann mich nicht bewegen“ oder „Schwer“ gibt es nicht den Druck, wenn du „Das hier“ hörst.

Er hat Recht, wenn es dir nicht irgendwann richtig beschissen gegangen ist, kannst du nicht schätzen was es ist, das die besonderen Momente im Leben ausmacht.

In diesem Sinne: „Schnaps für alle“