Andy’s World

Aus der Sicht und mit den Worten von….

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Es gibt viele Lieder die einzigartig sind und obwohl so viele Menschen über so eine Vielzahl von Meinungen und Geschmäckern haben, gibt es doch sehr viele, die sich (wenn es manche auch nicht zugeben würden), für Klassik begeistern können, wenn auch vielleicht nur in besonderen Momenten. Es gibt Lieder die einen tief berühren. Das hier ist einer der Songs, die mich berühren:

Kalaschnikow ade

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Nachdem die Bundestagswahlen gelaufen sind, kann ich mich nun wieder den Themen zuwenden, die oft als verlängter Arm der Politk betrachtet werden: Waffen! Nein, Spaß beiseite. Was ich allerdings heute in der BILD Zeitung gelesen habe, des Deutschen liebstes Boulevard-Blatt, hat mich dann aber doch überrascht. Ich habe immer gedacht, wenn ich Nachrichten sehe, dass es der Rüsungsindustrie doch ganz gut gehen müsse.

Dementsprechend war ich geschockt, als ich lesen musste, dass Ischmasch, der Hersteller des Sturmgewehrs Kalaschnikow, kurz vor der Pleite steht. Laut Berichten der BILD soll das Unternehmen 180.000 Euro an Schulden angehäuft haben. Vielleicht sollten sich die Russen mal um eine Finanzspritze aus dem Deutschland-Fonds bewerben. Für Banken mit Liquiditätsproblemen, sind doch 180.000 Euro nicht viel mehr als ein Griff in die Portokasse.

Nachdem das Kanzlerduell so spannend wie eine Partie Minigolf im Fernsehen war und die Elefantenrunde abgesagt worden ist, habe ich mich schon ein wenig auf das letzte große Wahlduell auf Pro7 gefreut. Ich war anfangs ein wenig skeptisch, da ich mir sicher war das Stefan Raab eine Klamauk-Show daraus machen würde, doch diese Befürchtung wurde nur zum Teil bestätigt.

tv-total-wahlNatürlich gab es den einen oder anderen „lustigen“ Einspieler, der darauf abzielte die deutsche Jugend, also die Erstwähler, als total verblödet hinzustellen. Ich bin kein großer Fan von Franz Müntefering, doch der SPD-Dinosaurier ist gleich in die Bresche gesprungen: gute gemacht!
Obwohl das ganze unter dem TV Total Deckmantel ablief, war mir eigentlich von Anfang an klar, dass Stefan Raab diese Sendung nicht alleine moderieren würde. Bei hochkarätigen politischen Gästen hätte er auch wahrscheinlich sehr alt ausgesehen und so hatte er sich Peter Limbourg mit an Bord geholt, der wie immer so steif war, als hätte er kurz vor der Sendung einen Besenstiel rektal eingeführt bekommen.

Zu Gast waren bei dem Last-Minute-Wahlkampf Christian Wulff, Jürgen Trittin, Gregor Gysi, Franz Müntefering, Karl-Theodor zu Guttenberg und Guido Westerwelle. Es war eine bunte Mischung und genau wie erwartet gab es besonderen Zündstoff zwischen Müntefering und Gysi, sowie zwischen Trittin und Westerwelle.

Alles in allem denke ich, dass es eine gute Idee war so etwas ins Leben zu rufen. Vielleicht war es möglich, so den einen oder anderen Erstwähler doch zu motivieren zur Wahl zu gehen. Ich persönlich finde es traurig, wenn Leute einfach nicht zur Wahl gehen oder ihren Stimmzettel ungültig machen. Wir haben nur einmal alle vier Jahre die Gelegenheit etwas mitzubestimmen und das sollten wir verdammt nochmal auch tun. Ohne Menschen die sie leben, stirbt die Demokratie!


Ab Mitte Oktober ist es soweit und mein Romandebüt “Neue Ufer” kommt aus dem Druck. Es ist schwer zu begreifen was es bedeutete ein eigenes Werk in den Händen zu halten. Abgesehen davon, dass ich das Baby natürlich selber geschrieben habe und dadurch in und auswendig kenne, tausend mal gelesen habe, ist es dann doch etwas anderes, wenn man es in den Händen hält.

Den ersten Flash bekommt man dann immer, wenn es beginnt und bei Händlern gelistet ist, so wie ich es heute zum Beispiel bei Amazon entdeckt habe. Da denkt man im ersten Moment: “Krass, jetzt ist es soweit.” Man kommt dann als Autor auch wieder richtig in die Geschichte rein, weil Tatsache ist, dass ich den Roman schon vor gut einem halben Jahr fertiggestellt habe und es dann einfach noch dauert bis es endlich so weit ist. Da hängen noch so viele Sachen dran, die erst dann passieren, wenn man das Skript beim Verlag abgegeben hat. So Sachen wie Lektorat, Cover, Rückentext, etc… Inzwischen bin ich dann in ganz anderen Dingen drin: so habe ich in der Zwischenzeit einen anderen Roman fertig geschrieben, der ebenfalls dieses Jahr noch kommt (mehr darf ich noch nicht verraten *g*) und schreibe bereits wieder an einer neuen Geschichte.

Jetzt ist aber alles wieder da und ich freue mich wie ein Schneekönig. Dabei möchte ich jedem, der aus dem Großraum Rhein-Main kommt, den Buchmessencon ans Herz legen, der am 17. Oktober statt findet. Ich werde für eine Lesung da sein und freue mich auf zahlreiche Besucher. :-)

Wobei eigenbtlich müsste man ja sagen Pixar. Da diese aber inzwischen auch zum Disney Konzern gehören, ist der Titel vielleicht doch nicht so falsch. Ich war heute mit Emily, meiner ältesten Tochter, in dem Film „Oben“ und ich muss sagen: meine Erwartungen wurden erfüllt.

oben_filmWie immer gab es für Emily ein Kids-Menü (dieses mal ein „Oben Menü“), dass machen die Jungs vom Kino eigentlich immer recht gut. Heute bestand das Menü aus einem Getränk (natürlich im „Oben“ Themen Becher), Popcorn und einem „Oben“ Poster. Ganz nett.

Das Kino war bis oben hin voll und, was an einem Sonntagmittag nicht verwunderlich ist, gut die Hälfte davon waren Kinder. Wobei ich das Gefühl hatte, dass Emily mit ihren 5 Jahren zu den Jüngsten gehört. Das Alter der Kids war wohl so zwischen 8 und 12 Jahren, denke ich. Das spiegelt auch recht gut den Anspruch des Films wider, welcher zwar viele Slapstick-Momente hat, über die man auch als Kind einfach so lachen kann, es gab aber auch viele unterschwellige Gags, die für jüngere Kinder nicht so einfach zu verstehen sind.

Auch die Story ist nicht so ganz lustig, wie es vielleicht den Anschein haben mag. Im Prinzip geht es darum, dass ein alter Mann versucht den Tod seiner Frau zu verarbeiten, in dem er das macht, was sie sich ein Leben lang vorgenommen haben: zu den Paradiesfällen nach Südamerika zu reisen. Das Ganze ist natürlich superlustig gemacht, angefangen damit, dass der alte Knacker die Reise mit seinem eigene Haus unternimmt, welches mit Hilfe von vielen tausenden Gasballons Flügel bekommt, über den kleinen Pfadfinder, der zufällig mit an Bord ist, bis hin zu den Hunden, die mithilfe von besonderen Halsbändern sprechen können.

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Meine Güte, wie habe ich damals die „Harald Schmidt Show“ verschlungen. Es hat mir schon was gefehlt, als Schmidt dann aufgehört hat und die Show die er mit Oliver Pocher gemacht hat, die war eher ein schlechter Ersatz. Eins, zwei mal habe ich sie mir angeschaut, dann nie wieder.

haraldBeim surfen über die Seite der BILD Zeitung, bin ich dann über den Artikel „Dirty Harry kehrt auf den Bildschirm zurück“ gestolpert und habe mir gedacht: „Das hört sich gut an, schau mal rein“. Was soll ich sagen, ich habe es nicht bereut. Ab 22:45 Uhr gab es eine Dreiviertelstunde Harald Schmidt in Bestform.

Bissig, voller Wortwitz und alles in allen nicht nur pointiert, sondern auch am Zahn der Zeit. So Einspieler wie zum Beispiel „Der Schweinegrippenjournalismus“ oder die veränderten Wahlwerbespots, dass war schon nicht von schlechten Eltern aber am Ende des Tages bin ich auch nicht wirklich objektiv, da ich großer Harald Schmidt Fan bin.

Auf der Website von Harald Schmidt, beziehungsweise der Sparte der ARD, die sich damit befasst, ist es auch ganz gut zusammengefasst:

„Late Night – das Original – scharf, politisch, satirisch und gnadenlos, also Harald Schmidt, wie ihn die Zuschauer wollen und wie es nur Harald Schmidt kann. Ein Stand-Up, ein Schreibtisch, eine Live-Band (unter der Leitung von Helmut Zerlett), ein Gast (bevorzugt aus den Bereichen Politik und Kultur).“

Beim surfen durch die ARD Seite bin ich dann auch auf die Harald Schmidt Bildergalerie gestolpert, die ebenfalls echt sehenswert ist, wenn man sich denn mal an die alten Zeiten erinnern will.

Ich bin ein echter Fan der öffentlichen Verkehrsmittel, dass meine ich ganz ohne Ironie und Hintergedanken aber manchmal, da passieren Dinge, die sollten einfach nicht passieren. So zum Beispiel U-Bahn Fahrer, die so rasant anfahren, dass man nichts anderes tun kann, als auf die Fresse zu fliegen.

eierIch habe es in der Vergangenheit des Öfteren gesehen, dass Menschen, vor allem Senioren oder Kinder, hinfallen, nur weil ein U-Bahn Fahrer wieder mal meinte so schnell anzufahren wie in einem Formel-1 Rennen. Eigentlich rege ich mich immer darüber auf, wobei ich sagen muss, dass die Frankfurter Bus Fahrer noch ein Tick schlimmer sind.

Was ist passiert? Warum schreibe ich darüber in meinem Blog? Ganz einfach: Ich habe heute Mittag Emily, meine älteste Tochter, von der Schule abgeholt. Wir fahren dann, so wie immer, mit der U-Bahn heim, was so etwa 15 Minuten dauert. Wir steigen ein und es ist relativ voll. Emily bekommt einen Sitzplatz und ich bleibe einen Moment stehen. Eine Station später steigt dann jemand aus und ich will mich dort hinsetzen. Ich rücke also gerade Emily’s Schulranzen zurecht und will mich hinsetzen, als die U-Bahn losfährt wie vom Blitz getroffen. Da ich gerade in seitlicher, halb gebückter Haltung war, kann ich mich nicht halten und falle meinen Sitznachbarn direkt in den Schoß: Ellenbogen voraus, direkt in die Leistengegend des guten Mannes. Ich höre nur ein leises stöhnen, sehe ein bleiches Gesicht und kann eigentlich nicht mehr sagen als: „Es tut mir leid, alles ok?“. Nun ja, er hatte die nächsten paar Sekunden keine Luft um mir antworten zu können und ganz ehrlich, er sah alles andere als ok aus. Nun ja, zum Glück hat er es nicht allzu eng genommen, als er denn dann mal wieder atmen und reden konnte. Blöd war es trotzdem.

Was will ich damit sagen?

„Ihr beschissenen U-Bahn Fahrer. Wartet gefälligst ein paar Sekunden bevor ihr los fahrt und noch ein Tipp: es gibt auch was anderes als Vollgas!“

Ich war letzte Woche, gemeinsam mit meiner Frau, in dem neuen Film von Peter Jackson: „District 9“. Während meine Frau so gut wie gar nichts über den Film wusste, hatte ich schon einige Trailer gesehen und bin mit einer gewissen Erwartung ins Kino gegangen.

Um es zu aller Anfang kurz zu machen: meine Erwartung wurde nicht erfüllt. In diesem Fall war das aber nicht schlecht, der Film war einfach so komplett anders, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. In den Trailern konnte man erahnen, dass es sich um ein Actionspektakel handelt und ja, es gab auch zahlreiche Actionmomente in dem Film, doch diese waren weder alleiniger Inhalt, noch das aufsehenerregendste an „District 9“.

Worum geht es in „District 9“?
Vor 20 Jahren ist ein gigantisches Mutterschiff einer außerirdischen Rasse in die Atmosphäre der Erde eingetreten und hat schließlich direkt über Johannesburg Halt gemacht. Nach einigen Monaten, in denen sich keinerlei Aktivität gezeigt hat, wurde entschieden einen Blick in das Innere zu werfen. Im Inneren befanden sich etwa 1 Millionen Aliens, welche stark abgemagert waren und scheinbar Hilfe benötigten. 20 Jahre später, also heute, wurde ein gigantisches Ghetto in Johannesburg gebaut um dort die Aliens einzupferchen. Der Film geht eigentlich ab dem Moment richtig los, in dem die Behörden versuchen, District 9, so der Name des Ghettos, zu räumen und die Aliens umzusiedeln, die in der Zwischenzeit alles andere als gern gesehen Gäste auf der Erde und in Südafrika sind.

Der Film ist einfach beklemmend, weil er einen sehr hässlichen Wesenszug der Menschheit aufdeckt: Gier. Stellenweise war es vollkommen ruhig im Kino und man hätte eine Stecknadel fallen hören, so zumindest die Beobachtung meiner Frau, die ich an dieser Stelle nicht bestätigen kann, da ich von „District 9“ so gefesselt war, dass ich alles um mich herum vergessen habe.

Was soll ich sagen? Schaut euch „District 9“ an. Er ist gut, er ist anders!

Ich bin ja begeisterter Teilnehmer der öffentlichen Verkehrsmittel und nein, dass ist kein Witz, ich benutze sie wirklich gerne. Man bewegt sich ein bisschen, hat unter Umständen Zeit zu lesen, Musik zu hören oder, was besonders lustig, befremdlich oder traurig sein kann: man kann Leute beobachten.

Ich stehe heute also an der U-Bahn Station Frankfurt (Nieder-Eschbach) und warte auf die U2 in Richtung Innenstadt. Während sich so da stehe und warte, kommt ein junger Mann angelaufen mit Handy am Ohr und unterhält sich lautstark.

Er: „Ey Alter, ich versuch Dich seit Stunden zu erreichen, Alter.“

Er hört ein paar Sekunden zu, dann spricht er weiter.

Er: „Ach, Du Fettsack (lacht). Hurensohn, Penner, erzähl mal wie geht Dir?“

Es folgt ein wenig nicken, lachen, dann geht es weiter.

Er: „Du bist voll der Hurensohn, Alter. Hast Du gefunden?“

Er: „Echt, hast Du gefunden, Alter. Ach, Du bist doch ein Hurensohn.“

Er: „Voll korrekt. Treff Dich dann gleich, Alter.“

Dann hat er aufgelegt.

Dazu muss man sagen, dass dieses Gespräch auf eine Art und Weise geführt wurde, die klar machte, dass die beiden sich auf eine freundschaftliche Art und Weiseunterhalten haben, nicht etwa das der eine den anderen Beleidgen wollte.

Was lerne ich daraus?

Ich verstehe die Sprache der Jugend nicht. *g*