Archive for November, 2009

Moses Pelham will „Schnaps für alle“

…. und ich kann nicht anders als zu sagen: „Ja, vielleicht wäre es besser wenn die ganze Welt betrunken wäre.“ Musik hat eine ganz besondere Wirkung auf Menschen. Sie kann dafür sorgen das man sich besser fühlt, erleichtert, bestärkt oder auch ganz tief runtergezogen. Es ist kein Geheminis, Freunde und aufmerksame Leser dieses Blogs wissen das, dass Musik auch in meinem Leben eine große Rolle spielt.

„Schnaps für alle“ gehört auf jeden Fall zu einem der Songs, mit denen ich mich ganz eng verbunden fühle, der mit besonderen Erinnerungen belegt ist, die man so niemals ausradieren kann – vielleicht auch nicht will. In einem Interview, welches ich kürzlich mit Moses, Martin Haas und Peppa geführt habe, fand ich eine Stelle besonders interessant. Wir kamen auf die Frage das Moses immer die besten Songs schreiben konnte, wenn es ihm besonders dreckig ging aber bei der neuen Glashaus Platte auch einige Stücke drauf sind, die durchaus positiv sind. Moses dazu:

Ich glaube aber, dass es den Songs gut tut, dass sie eine Krise vor der Entstehung hatten. Ohne das Erleben von Stücken wie „Ich kann mich nicht bewegen“ oder „Schwer“ gibt es nicht den Druck, wenn du „Das hier“ hörst.

Er hat Recht, wenn es dir nicht irgendwann richtig beschissen gegangen ist, kannst du nicht schätzen was es ist, das die besonderen Momente im Leben ausmacht.

In diesem Sinne: „Schnaps für alle“


Zurück aus Dublin

Der eine oder andere mag es vielleicht bemerkt haben: ich war für fünf Tage komplett ohne Internet. Was soll ich sagen, ich habe es nicht nur überlebt, sondern es war auch wunderschön. Der Grund des ganzen? Dublin! Es war ein toller Trip, meine Frau und ich haben die Zeit genossen und unglaublich viel gesehen.

dublin_guinnessIn den nächsten Tagen werde ich bestimmt noch ein paar Blog-Einträge zu dem Thema schreiben. Speziell das Guinness-Storehouse und Glendalough haben einen nähere Betrachtung verdient. Obwohl ich schon an vielen Orten der Welt war, habe ich es bisher nie nach Irland geschafft, wobei es neben Schottland immer eines meiner Traumziele war. Das ganze hängt natürlich auch mit meiner Vorliebe für Guinness Bier und Whiskey zusammen aber das sei nur am Rande erwähnt. ;-)

Ein wirklich tolles Land mit beeindruckenden Landschaften, netten und aufgeschlossenen Leuten, einem tollen englischen Dialekt und – wobei es oft kritisiert wird – wirklich gutem Essen. Wobei man sagen muss, dass das Essen in Dublin selber recht teuer ist: in einem normalen Restaurant hat man eigentlich kaum eine Chance für unter 50 Euro für zwei Personen nach hause zu gehen.

Heute morgen war dann der Urlaub zu Ende und zumindest das Wetter hier in Deutschland hat uns direkt an Irland erinnert. Jetzt heißt es erst mal wieder sortieren, Fotos anschauen und richtig ankommen und dann werde ich sicher bald noch ein wenig mehr schreiben.


Robbie Williams und Take That Comeback

Es war das Ereignis auf das Millionen von Take That und Robbie Williams Fans gewartet haben: Take That mit Robbie Williams vereint. Alle gemeinsam sangen auf der Charity Gala “Children In Need”, die von niemand geringerem als Ex-Beatle John McCartney ins Leben gerufen wurde. Neben Take That und Robbie Williams gab es noch einige andere Hochkaräter aber Robbie und die vier anderen von Take That waren an dem Abend sicher nicht zu überbieten.

robbie_williamsEs war zwar  nicht die hochofizielle Wiedervereinigung, doch am Ende der Gala holte Paul McCartney alle Beteiligten auf die Bühne unter anderem eben auch Robbie Williams und Take That. Arm in Arm mit Gary Barlow sang Robbie Williams dann den Beatles-Hit “Hey Jude”. Es war offensichtlich das alle Beteiligten sich wohl fühlten. Robbie Williams selbst war fast zu Tränen gerührt. Der britischen SUN berichtete er dann später:

Schon als sie sangen, wollte ich mir ein Mikro schnappen und mitmachen. Ich bin nicht mehr nervös, wenn wir zusammen sind, wir haben eine lange Zeit miteinander verbracht. Die Verbitterung und der Groll sind vergangen. Jeder von uns hat jetzt wieder vier Freunde, die ich abgöttisch liebe.

Damit scheint einer Wiedervereinigung nichts mehr im Wege zu stehen und tatsächlich berichtete Robbie Williams weiter, dass es zwar momentan keine Pläne gebe aber der Ball ins Rollen gekommen ist und eigentlich nur noch auf den richtigen Zeitpunkt gewartet wird.


Was man verdient

Manchmal gibt es Tage an denen fragt man sich “Was mache ich hier?”. Nicht immer geht es so weit das nach dem Sinn des Lebens gefragt wird aber ist es nicht legitim zu fragen: “Was habe ich verdient?” Die Frage kann man nicht nur auf unterschiedliche Weise auslegen, sondern sie ebenso vielfältig beantworten.

Mir fällt dazu spontan eine Textstelle aus dem Lied “Mehr Tränen” ein, welches von Jonesmann & Olli Banjo aus dem Album “4 Fäuste für ein Halleluja” ist, um genauer zu sein aus einem bestimmten Remix, der zusammen mit Curse gemacht worden ist. Darin heißt es:

Mein Vater fragt mich was ich verdiene
Was soll ich sagen, denn eigentlich fragst Du nach dem Kontostand bei der Deutschen Bank
Denn wenn Du wirklich wissen willst was ich verdiene
Würde ich Liebe, Glück, Begeisterung antworten plus ein bisschen Friede’

Der Song ist für mich etwas ganz besonderes. Es ist eines der Lieder bei dem ich immer wieder Gänsehaut bekomme, besonders bei dem Part von Jonesmann und der Hook. Für alle die den Song nicht kennen, hier das Video dazu:


Fantasydays Düsseldorf oder “Die Katastrophe”

Vom 6. bis 8. November war ich gemeinsam mit dem 13Mann Verlag auf den Fantasydays in Düsseldorf um meinen Roman “Neue Ufer” und das Rollenspiel Heredium zu promoten. Was eigentlich vielversprechend aussah, hat sich dann zu einer waschechten Katastophe gemausert, die für mich die Fantasydays zu dem schlechtesten Event dieser Art machen, das ich jemals besucht habe.

Wie komme ich zu dieser vernichtenden Kritik? Nun als erstes möchte ich gerne erwähnen, dass nicht nur ich, sondern eigentlich jeder Aussteller mit dem ich gesprochen habe, zu der mehr oder weniger gleichen Meinung gekommen ist. Was für mich ganz wichtig war, denn es hätte ja sein können, dass ich einem temporären Wahnanfall ausgesetzt war und nicht bei klarem Verstand war. Etwas das mich nach diesem Event übrigens nicht gewundert hätte.

Nach der Art wie das Event ausgelegt war, der Größe der Veranstaltungshalle und den anderen Räumen würde ich schätzen, dass die Veranstalter wohl mindestens mit 3.000 bis 4.000 Besuchern gerechnet haben. Ich würde sagen, ohne das ich sie nun wirklich gezählt habe, können die Fantasydays froh sein, wenn sie 400 Besucher gesehen haben. Der Freitag war sogar so katastrophal, dass ich ganz fest davon ausgehe das weitaus mehr Aussteller als Gäste anwesend waren. Das ganze schlägt sich natürlich auf das Geschäft nieder. Die Leute mit denen ich tatsächlich gesprochen habe, kann ich locker an zwei Händen abzählen, von den Verkäufen müssen wir gar nicht erst reden: Lächerlich!

Zu den beschissenen Besucherzahlen kam dann noch die schlechte Organistation und das ist noch echt untertrieben. Es waren wirklich viele Helfer anwesend doch die meisten waren entweder vollkommen ahnungslos, hatten keinen Bock zu arbeiten oder waren schlicht und ergreifend vollkommen überfordert.

Was war aber der Grund für die Katastrophe? Warum sind die Besucher ausgeblieben?

Meine persönliche Einschätzung führt eigentlich zu zwei Hauptgründen:

  1. Fehlende Werbung!
    Ich selber, sowie auch der 13Mann Verlag, der übrigens ebenfalls in Düsseldorf zuhause ist, haben erst vor kurzer Zeit von der Veranstaltung erfahren. Eigentlich durch einen Zufall auf der SPIEL 09 in Essen. Auch andere Kenner der Szene, wie zum Beispiel andere Converanstalter, Verleger, regelmäßige Con-Besucher waren ebenfalls sehr überrascht von diesem Event. Die Menschen wussten einfach nicht das so etwas wie die Fantasydays stattfinden. Da hat jemand mächtig verschlafen was das Marketing angeht.
  2. Der Eintrittspreis!
    Kurz und knackig: 60 Euro für 3 Tage ist zu teuer.

Mein Fazit: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Fantasydays noch Mal geben wird, zumindest nicht in dieser Art. Schade, hätte schön werden können.


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    GEDANKEN... aus der Sicht und mit den Worten von: Andreas Schnell.
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