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Gitarre online stimmen

Da ich wieder vermehrt Gitarre spiele, beschäftigt man sich automatisch auch wieder mit dem Thema Gitarre stimmen. Es gibt ja etliche Möglichkeiten eine Gitarre zu stimmen und gerade wenn man über kein absolutes Gehör verfügt, ist man auf Hilfsmittel – abgesehen von seinen Ohren – angewiesen.

Ich werde in Zukunft noch den einen oder anderen Artikel dazu schreiben aber an dieser Stelle erst Mal die Möglichkeit seine Gitarre direkt online zu stimmen. Sein Ohren braucht man allerdings trotzdem. Die unten stehenden Box mit den sechs Tönen der sechs Saiten (E-A-D-G-H-E) gibt da einen Anhalt.


Die Box wurde übrigens netterweise von den Kollegen von gitarren-lernvideo.de zur Verfügung gestellt. Einfach auf den entsprechenden Ton klicken (die Töne von links nach recht entsprechen den Saiten von oben nach unten) und dann die Saite auf der Gitarre anspielen. Dann entsprechend stimmen, bis die beiden Töne identisch sind.


Morgan Freeman kann (ist) alles

Das Morgan Freeman nicht nur ein begnadeter Schauspieler ist, sondern auch zu den Menschen gehören die schon viel gespielt habe ist klar. Was mir aber nicht bewusst war, ist, wie viele Positionen der Mann tatsächlich schon innehatte. Ganz ehrlich, Morgan Freeman hat schon alles verkörpert: von Gott höchstpersönlich, bis zum Sklaven. Sehr eindrucksvoll zeigt die auch unten stehendes Bild, welches ich bei den Blog-Kollegen von AOTB gefunden habe. Auch das läuft unter der Kategorie: Gesehen, gelacht, kopiert!



Buddha und Gott

Ein Text den ich im Internet gefunden habe. Es ist nicht überliefert das der historische Buddha so ein Gespräch jemals geführt hat, vermutlich ist es frei erfunden. Dennoch empfand ich es recht schön und wollte es mit euch teilen.

Eines Morgens wurde der Buddha von einem Mann gefragt:”Buddha, es stimmt doch, daß es Gott gibt?”

Der Buddha schaute dem Mann in die Augen und sagte: “Nein, es gibt keinen Gott!”

Einige Zeit später wurde der Buddha erneut gefragt:” Buddha, es stimmt doch, daß es keinen Gott gibt?”

Und der Buddha sah auch diesem Mann in die Augen und antwortete:” Doch, es gibt einen Gott!”

Ananda, der dieses aufmerksam mit angehört hatte, war sehr verwirrt, doch es kam noch ein dritter Mann, der fragte den Buddha:”Buddha, ich weiß nicht was ich glauben soll, gibt es einen Gott oder nicht? Bitte hilf mir.”

Gespannt lauschte Ananda, was der Buddha nun wohl antworten würde, wo er doch schon zwei ganz gegensätzliche Antworten auf die Frage nach Gott gegeben hatte. Der Buddha jedoch lud den Fragenden ein, neben ihm Platz zu nehmen, schloß die Augen, und sagte nichts. Die Einladung annehmend, nahm der Mann neben dem Buddha Platz und schloß ebenfalls seine Augen. Gemeinsam gaben sie sich schweigend dem Augenblicke hin; die Sonne war untergegangen, die Vögel hatten sich auf den Bäumen niedergelassen, schweigend genossen der Buddha und der Fragende eine Stunde lang die friedliche Ruhe des ausklingenden Tages. Dann öffnete der Mann seine Augen, berührte die Füße des Buddhas und sagte zu ihm:”Wie groß, Buddha, ist dein Mitegfühl! Du hast mir die Antwort gegebn, der ich bedurfte. Ich werde dir ewig dankbar sein.”

Noch verwirrter als zuvor konnte sich Ananda nun nicht mehr zurückhalten und bat den Buddha um eine Erklärung. Der antwortete: “Der erste Mann war ein Theist und wollte nur eine Bestätigung dessen, wovon er sowieso überzeugt war, er bedurfte keiner Antwort, mit der er nur prahlend herumlaufen kann, indem ich seine Überzeugung teile. Der zweite Mann war Atheist, in seiner Frage verbarg sich genauso schon die Antwort, die er lediglich von mir bestätigt haben wollte. Keiner der beiden war ein wirklich Wissender, keiner war ein Suchender, sie beide waren in ihrem Vorurteil gefangen. Der dritte Mann aber war ein Suchender, denn er hatte keine vorgefaßte Meinung, sein Herz war offen. Womit ich ihm helfen konnte, war eine Unterweisung in stiller Bewußtheit. Um nach Gott zu suchen, sind Worte volkommen nutzlos.”


Der Schweineorgasmus

Ein paar nette “Fakten” zusammengetragen. Per eMail bekommen, gelesen, gelacht und kopiert:

  • Der Orgasmus eines Schweins dauert 30 Minuten. (Oh.. mein.. Gott !!!)
  • Eine Küchenschabe lebt ohne Kopf noch neun Tage bevor sie verhungert. (Gruselig. Ich habe das mit dem Schwein noch nicht ganz verarbeitet.)
  • Eine männliche Gottesanbeterin kann sich nicht paaren, während sein Kopf noch mit seinem Körper verbunden ist. Das Weibchen leitet den Sex ein, indem Sie den Kopf des Männchens abreist. (Lieb………ling, ich bin zu hause. Was soll ..?)
  • Ein Floh kann das 350-fache seiner Körperlänge springen. Das ist so als ob ein Mensch die Länge eines Fußballfeldes springen kann. (30 Minuten. Glückliches Schwein! Kannst du dir das vorstellen?)
  • Der Wels hat über 27.000 Geschmacksknospen. (Was könnte auf dem Grund eines Weihers so wohlschmeckend sein?)
  • Manche Löwen paaren sich mehr als 50 Mal am Tag. (Ich kann das mit dem Schwein immer noch nicht glauben. Qualität über Quantität)
  • Schmetterlinge schmecken mit Ihren Füßen. (Etwas, was ich schon immer wissen wollte.)
  • Elefanten sind die einzigen Tiere, die nicht springen können. (Okay, das ist auch gut so)
  • Der Urin einer Katze leuchtet unter Schwarzlicht. (Ich frage mich wie viel die Regierung ausgegeben hat um das heraus zu kriegen.)
  • Das Auge eines Vogel Strauß ist größer als sein Hirn (Ich kenne einige solcher Leute).
  • Seesterne haben kein Hirn (solche Leute kenne ich auch)
  • Eisbären sind Linkshänder.
  • Menschen und Delfine sind die einzigen Gattungen die Sex zum Vergnügen haben. (Was ist mit dem Schwein? Wissen die Delfine von dem Schwein?)

 


Terry Pratchett denkt über Selbstmord nach

Fantasy Fans auf der ganzen Welt kennen Sir Terence David John Pratchett alias Terry Pratchett als den Erfinder der Scheibenwelt und vieler weiterer meist skurriler Geschichten. Der Engländer hat mehr als 600 Millionen Bücher verkauft und seine Romane wurden in 37 Sprachen übersetzt. Was viele nicht wissen: Bei dem mittlerweile 63-jährige wurde 2008 Alzheimer diagnostiziert und – was weitaus erschreckender ist – scheint Pratchett auch über Selbstmord nachzudenken.

Wie die britische Zeitung „The Guardian“ vor berichtete, hat sich Terry Pratchett bereits die notwendigen Formulare von der Schweizer Dignitas Klinik schicken lassen, welche die notwendigen Voraussetzungen für einen assistierten Selbstmord bzw. aktive Sterbehilfe darstellen. Der Freitod würde dann auch in der Schweiz stattfinden, da in England selbst – so wie in vielen anderen europäischen Ländern – ein solches Vorgehen nicht vom Gesetzgeber gedeckt wird.

„Das Einzige was mich davon abhält die Formulare zu unterschreiben ist der Film den ich gemacht und noch ein verdammtes Buch zu schreiben habe“, sagte Pratchett in eine Fragrunde während des Sheffield Documentary Festivals. Bei dem benannten Film handelt es sich im Übrigen um „Terry Pratchett: Choosing to Die“, der im Juni auf BBC2 gezeigt wurde. Auch dort dreht sich alles um das Thema Freitod. Pratchett begleitet den Hotelier Peter Smedley bei seinem Selbstmord und zeigt den Moment des Todes.

Ob Pratchett schlussendlich in die Schweiz reisen wird, um dort seinem Leben ein Ende zu setzen, ist bislang nicht klar. 70 Prozent der Menschen, die die notwendigen Formulare unterzeichnen, erscheinen am Ende nicht in der Klink, so Dignitas.


Was ist nur los mit Griechenland?

In dem Land das uns die Philosophie, Gyros und die Spartaner gebracht hat, geht es drunter und drüber. Vertrauensfrage, Euro Ja oder Nein, Neuwahlen, Regierungswechsel, Aufstände und Rentner die 2.000 Euro verdienen. Tja, zu sagen das dort das Chaos herrscht, wäre wohl dramatisch untertrieben.

Bei der Frage ob die Griechen aus der Euro Zone raus sollen oder doch lieber drin bleiben sollen, scheiden sich die Geister. Experten sind dafür, andere wiederum dagegen. Was dabei ganz vergessen wird: in aller Regel kann ein Land, welches sich in der EU befindet nicht einfach so aus dem Euro aussteigen. Dafür müssten erst die völkerrechtlichen Verträge geändert werden und wenn man sich so anschaut wie langsam die Mühlen in Brüssel mahlen, kann man sich vorstellen, dass das nicht von heute auf morgen geht.

Bis vor wenigen Monaten hielt ich es für ausgeschlossen das die Griechen aus der Euro Zone ausscheiden. Inzwischen bin ich nicht mehr davon überzeugt. Ich bin weit davon entfernt ein BWLer zu sein, dennoch sagt mir mein Bauchgefühl, dass nicht nur ein Schuldenschnitt unvermeidbar ist, sondern auch der griechische Euro Ausstieg durchaus möglich ist. Einen sehr schönen Artikel findet man bei den Kollegen von Germanstockmarket.


Schlecker „FOR YOU. VOR ORT“ Diskussion

Schlecker stand in den letzten Jahren immer wieder in der Kritik. Zum Teil berechtigterweise. Nun hat sich aber eine Diskussion der ganz anderen Art losgetreten. Am Anfang ging es um den neuen Schlecker Slogan „FOR YOU. VOR ORT“, den die Gruppe „Deutsche Sprachwelt“ angriff. Daraufhin verteidigte sich Schlecker mit einem Brief, der dann aber erst richtig hohe Wellen schlug.

In dem Brief (einfach das Bild in diesem Artikel anklicken) erklärt der Pressesprecher von Schlecker, dass der Slogan unter anderem mit dem niedrigen und mittleren Bildungsniveau der Kundschaft zusammenhänge. Ihr könnt euch vorstellen, danach ging es im Netz so richtig rund und es wurde wie wild um sich geschlagen. Ist ja auch kein Problem, Schlecker ist ja ohnehin ein beliebtes Opfer.

Sicher hatte der gute Mann von Schlecker nicht im Sinn eine solche Diskussion zu provozieren und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie er in das Büro seines Chefs zitiert wurde und sich erst mal ein Satz rote Ohren abholen durfte. Hat er auf jeden Fall auch verdient. Bevor man einen solchen Spruch absondert, sollte man besser drei Mal darüber nachgedacht haben. Auf der anderen Seite: In Sachen virales Marketing war das ja durchaus schlau. So viel kostenlose Werbung in Internet ist ja auch nicht das Schlechteste. Und wie sagt man so schön: „Jede Presse ist gute Presse.“

Auf jeden Fall versucht Schlecker nun zurückzurudern und muss nun – neben dem eigentlichen Slogan – auch die eigene Reaktion darauf verteidigen. In dem firmeneigenen Blog gab es dann einen entsprechenden Beitrag, in dem klargestellt werden soll, das mit dem Ausdruck „niedriges und mittleres Bildungsniveau“ keinesfalls „Dumm“ gemeint ist. Nee, ist schon klar, liebe Schlecker-Leute. Ich bin schon gespannt, wie die Diskussion weiter gehen wird.


Der Auerochse ist weg!

Unter „Weg is weg“ hat die ZEIT 2010 einen schönen Artikel über den Auerochsen gebracht und die vergeblichen Versuche das Tier nachzuzüchten, welches seit rund 400 Jahren ausgestorben ist. Ich hab den Artikel seinerzeit gelesen und fand ihn gut, geriet dann aber wieder in Vergessenheit. Heute hat meine Tochter in der „GEOlino“ einen kurzen Absatz über den Auerochsen gelesen und so bin ich wieder darauf gestoßen.

Ich weiß nicht was ich trauriger finden soll: das wir Menschen die gefährlichsten Raubtiere sind und einfach alles zerstören was uns im Weg steht oder aber das vermeintliche Gutmenschentum, indem wir jetzt versuchen unsere Fehler von einst wieder auszubügeln. Warum es aber gerade der Auerochse sein soll – es ist ja nicht so das es in den letzten 400 Jahren keine anderen Arten gegeben hätte die uns zum Opfer gefallen sind – ist dann doch schon wieder logisch. Große und schwere Fleischlieferanten, die in der genetisch veränderten Variante widerstandsfähig und leicht aufzuziehen sind.


Lars von Trier: Melancholia

Seit dem 6. Oktober flackert „Melancholia“, der neuen Film von Lars von Trier über die Leinwände der deutschen Kinolandschaft. Bei all der Furore die dieser Film verursacht hat, ist es eigentlich so gut wie unmöglich dem Ganzen ohne eine gewisse Erwartungshaltung zu begegnen und so konnte ich mich auch nicht ganz frei davon machen, als ich den Film über mich habe ergehen lassen.

Vorweg kann man sagen das der Film zum einen vollkommen typisch für Lars von Trier ist, dann aber auch wieder sehr ungewöhnlich für das Enfant terrible unter den Regisseuren. Er leidet selbst unter Depressionen – auch das vorherrschende Thema des Films – und schafft es so die Krankheit sehr plakativ, beinahe schon unerhört aufdringlich zum vordringlichsten Thema des Films zu machen. Da verkommt beinahe schon der nahende Weltuntergang zu einem Nebenstrang. Die Krankheit ist Thema, trotz allem ist der Film an sich nicht notwendigerweise von einer durchweg depressiven Stimmung getragen. Vergleicht man „Melancholia“ beispielsweise mit „Antichrist“, ein Film den Lars von Trier 2009 auf die Leinwand gebracht hat, so hat es den Anschein als sei nicht mehr alles nur schlecht, grau und von Leiden zerfressen. Das alles macht „Melancholia“ nicht zu leichter Kost – ganz im Gegenteil – aber man bemerkt einen Unterschied.

(continue reading…)


Agonie visuell

Manchmal hat man bestimmte, ich nenne es mal, Geistesblitze. Einen hellen Moment, in dem man nicht notwendigerweise die Lösung zu einem bestimmten Problem hat, sondern viel mehr in einer Idee so gefangen ist, das man nicht mehr davon los kommt. So ging es mir heute mit der „Agonie“.

Wie bin ich darauf gekommen? Ich schreibe gerade an einem neuem Roman und für die, die es interessiert: ich bin momentan bei rund 70 Seiten angekommen und es handelt sich um eine Adaption einer alten Geschichten von Franz Kafka. Aber das nur am Rande. Ich hatte also diesen einen Satz geschrieben, in dem „Agonie“ vor kam. Auf jeden Fall ein tolles Wort, das viel öfters benutzt werden sollte (obwohl … wenn man die Bedeutung kennt, ist es vielleicht doch nicht so gut wenn es gehäuft vorkommt).

Agonie ist an sich ein recht unpräziser Begriff, wird allerdings in aller Regel benutzt um Schmerzen, den Todeskampf, die letzten Momente im Leben zu beschreiben. Ich suche also ein wenig im World Wide Web herum und finde das eine oder andere interessante Fragment zu dem Begriff. Befriedigt wurde ich dann aber schließlich von einem Bild, welches von dem österreichischen Maler Egon Schiele gemalt wurde und den Titel – man mag es kaum glauben – „Agonie“ trägt. Danach war ich wieder so weit an dem Roman weiterzuarbeiten.


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    GEDANKEN... aus der Sicht und mit den Worten von: Andreas Schnell.
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