Es ist eigentlich selten das ich in einem Film mehr als einmal ins Kino gehe. So in der Vergangenheit geschehen bei “Herr der Ringe”, “Star Trek”, “Braveheart” und einigen anderen. Dieses Mal hat es mich wieder erwischt und so war ich zuerst in der 2D und dann, knapp eine Woche später, in der 3D Version von “Avatar – Aufbruch nach Pandora”.
Der Film ist ein echtes Meisterwerk und natürlich konnte man dies in gewisser Weise, wenn man weiß das James Cameron dafür verantwortlich ist und zudem noch das Filmbudget etwa dem jährlichen Bruttosozialprodukt eines Kleinstaates entspricht, nicht anders erwarten. Es ist aber einer dieser Filme die, obwohl er etwa über 160 Minuten geht, am Ende denkt: “Verdammt, ich könnte noch 2 Stunden hier sitzen und schauen wie es weitergeht.”
Mich persönlich hat der Film in seinen Bann gezogen. Zum einen sind es die gigantischen Bilder mit denen der Film protzt aber es ist auch die Story, die Hintergründe und die Charaktere. Es passt einfach alles und wenn ich einen Wunschzettel an den Spielfilm-Weihnachtsmann schreiben könnte, so würde dort unter anderem drin stehen: “Gib mir ganz schnell einen 2. Teil von Avatar.”
Durch den Film wurde ich auch dazu verleitet wieder mal einen Suite101 Artikel zu schreiben, der allerdings “nur” die technischen Aspekte des Films behandelt. Vielleicht ist er aber trotzdem – oder auch gerade deswegen – lesenswert.
Gerade heute habe ich den Trailer zu “Iron Man 2″ gesehen und was soll ich sagen? Ich fand bereits den ersten Teil super und eine der besten Marvel Verfilmungen und ich gehe ganz stark davon aus, dass mich auch der zweite Teil nicht enttäuschen wird. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, spielt Mickey Rourke niemand geringeren als Whiplash. Ich denke das kann nur geil werden.
Inzwischen schon zu so etwas wie einer Institution geworden, Sonntags mit meiner ältesten Tochter ins Kino gehen, waren wie heute in der Vorpremiere von Disney’s “Küss den Frosch”. Ich stehe ja auf Animationsfilme und in aller Regel werde ich von Disney/Pixar/Dreamworks-Filmen auch selten bis gar nicht enttäuscht. Auch bei “Küss den Frosch” war der Kinogang wieder einmal keine Verschwendung.
Um was es geht ist eigentlich schnell erzählt: es ist die “alte” Geschichte vom Froschkönig, nur eben – wie es nicht anders zu erwarten war – ein wenig anders, eben auf Disney Art erzählt. Der ganze Film spielt in New Orleans der gefühlten 1950er Jahre. Protagonistin des Films ist eine arme Frau, die ihrem Traum eines eigenen Resteraunts hinter rennt. Bei dem vermeintlichen Frosch handelt es sich um einen Prinzen, der durch einen Voodoo-Zauber verwandelt wurde. Unnötig zu erwähnen das es ein Happy-End gibt aber trotz allem ist der Film sehr sehenswert.
Es war das Ereignis auf das Millionen von Take That und Robbie Williams Fans gewartet haben: Take That mit Robbie Williams vereint. Alle gemeinsam sangen auf der Charity Gala “Children In Need”, die von niemand geringerem als Ex-Beatle John McCartney ins Leben gerufen wurde. Neben Take That und Robbie Williams gab es noch einige andere Hochkaräter aber Robbie und die vier anderen von Take That waren an dem Abend sicher nicht zu überbieten.
Es war zwar nicht die hochofizielle Wiedervereinigung, doch am Ende der Gala holte Paul McCartney alle Beteiligten auf die Bühne unter anderem eben auch Robbie Williams und Take That. Arm in Arm mit Gary Barlow sang Robbie Williams dann den Beatles-Hit “Hey Jude”. Es war offensichtlich das alle Beteiligten sich wohl fühlten. Robbie Williams selbst war fast zu Tränen gerührt. Der britischen SUN berichtete er dann später:
Schon als sie sangen, wollte ich mir ein Mikro schnappen und mitmachen. Ich bin nicht mehr nervös, wenn wir zusammen sind, wir haben eine lange Zeit miteinander verbracht. Die Verbitterung und der Groll sind vergangen. Jeder von uns hat jetzt wieder vier Freunde, die ich abgöttisch liebe.
Damit scheint einer Wiedervereinigung nichts mehr im Wege zu stehen und tatsächlich berichtete Robbie Williams weiter, dass es zwar momentan keine Pläne gebe aber der Ball ins Rollen gekommen ist und eigentlich nur noch auf den richtigen Zeitpunkt gewartet wird.
Die Tage war ich mit einem Freund in dem Film „Verblendung“. Irgendwie sind wir zufällig darauf gestoßen und da es ein wenig abseits des Mainstreams ist, alleine schon weil es ein schwedisch-deutsche Produktion ist, waren wir gespannt.
Das ganze basiert auf den Kriminalromanen „Millenium-Trilogie“ von Karl Stig-Erland Larsson(1954 -2004). Larsson war eine schwedischer Journalist und Schriftsteller und Mit-Herausgeber des antirassistischen Magazins Expo. Ich muss zugeben, dass ich die Romane nicht gelesen haben, Krimis sind auch nicht so mein Genre aber das anschauen war schon ein „Erlebnis“.
Worum geht es in „Verblendung“? Nun die Filminfo spuckt folgendes aus:
„Prickelnde Verfilmung des ersten Romans der “Millenium”-Trilogie von Stieg Larsson, in dem ein Journalist und eine Hackerin einem 40-jährigen Verbrechen auf die Spur kommen. Der aufrechte Investigationsjournalist Mikael Blomqvist von der unbestechlichen Zeitung “Millienium” lässt sich von dem 82-jährigen Patriarchen Henrik Vanger anheuern, das Mysterium um seine 40 Jahre zuvor verschwundene Nichte Harriet zu lösen. Der Zufall führt Blomqvist mit der sozial nicht unbedingt kompatiblen Hackerin Lisbeth Salander zusammen, die mit der Welt auf Kriegsfuß steht, sich aber als unschätzbare Hilfe erweist, als man auf Nazi-Machenschaften, sexuellen Missbrauch und Inzest stößt.“
An sich war der Film wirklich nicht schlecht, vom Hocker gerissen hat er mich aber auch nicht. Man hat gemerkt, dass da jemand auf Teufel komm raus das Buch verfilmen wollte und scheinbar wenig auf das Drehbuch geachtet hat. Die Schnitte sind manchmal komisch und es gibt einige unschöne Zeitsprünge.
Desweiteren gibt es eine ziemlich heftige Vergewaltigungsszene in dem Film. Ich meine ich bin wirklich der letzte, der etwas gegen ein wenig Sex & Crime in einem Film einzuwenden hat aber das ging meiner Ansicht nach ein wenig zu weit. Man hat auch gemerkt, dass es den anderen Zuschauern im Kino ähnlich ging: es war plötzlich mucksmäuschenstill.
Ich weiß nicht so Recht ob ich mir die anderen Teile antun werde, wenn sie denn ins Kino kommen.
Ein toller Kurzfilm, über den ich bei Facebook gestolpert bin, nachdem ihn Christian Kathan dort gepostet hatte. Ich will eigentlich gar keine großen Worte verlieren. Schaut ihn euch einfach an. Bin gespannt was ihr davon haltet. Mich hat es bewegt.
Gestern Abend war es dann soweit und um 22:15 Uhr startete die „Oliver Pocher Show“ auf SAT1. Was soll ich sagen, ich war sehr skeptisch. Nicht nur weil ich mir sicher war, dass Pocher einfach nicht das Format hat, eine Late Night Show zu machen, sondern auch weil ich der Meinung war, dass es nur als Konkurrenzprodukt zu der „Harald Schmidt Show“ gedacht ist.
Ich bin kein Pocher Fan, war es nie und werde es wahrscheinlich auch nie werden aber ich hatte beschlossen, der „Oliver Pocher Show“ eine Chance zu geben. Man muss Menschen, also auch dem Pocher, zugestehen, dass sie sich entwickeln können. Wie sagte Doch ein Freund von mir gestern (es ging allerdings um Guido Westerwelle): „Ich mag den immer noch nicht aber seine Person hat mich nicht davon abgehalten seine Partei zu wählen.“ So ähnlich habe ich das im Bezug auf Pocher auch gesehen.
Das erste was mir bei der Show aufgefallen ist: Pocher war extrem nervös und die Gags ebenso flach. Vom Format her, ist es genau so angelegt wie man sich eine Late Night Show vorstellt: Pocher macht ein wenig Stand-Up, es gibt ein paar Einspieler und Gäste gibt es natürlich auch. Das nächste was mir dann aufgefallen ist: Pocher kann (noch immer) nicht sonderlich gut mit Menschen umgehen. Sowohl der erste Gast, Johannes B. Kerner, als auch der zweite, Shakira, konnten einem echt leid tun. Besonders Shakira. Beispiel: Sie sagte ihm, dass sie über zwei Dinge niemals im TV redet: Religion und Sex. In diesem Moment hatte sie das wirklich ernst gemeint, dass konnte man merken. Was macht Pocher als nächstes: er fragt sie ob sie mit ihm Sex im Kölner Dom haben will.
Muss man an dieser Stelle noch mehr sagen? Ich hab dem Typ eine Chance gegeben, mich als Zuschauer zu gewinnen, weil ich im Prinzip auf Late Night Shows stehe aber die „Oliver Pocher Show“ ist einfach so schlecht, dass es wirklich schon weh tut.
Hand hoch, wer ist ein Quentin Tarantino Fan? Also zumindest ich kann von mir behaupten, dass ich ein großer Bewunderer des 46-jährigen Amerikaners bin, der, so denke ich, in vielen Belangen die Filmkunst revolutioniert hat. Wie komme ich auf da Thema? Ganz einfach!
Während ich mal so meine Blogroll durchgeklickt, bin ich bei einem Artikel auf der Seite von Millus hängen geblieben, der sich mit „Kill Bill 3“ beschäftigt hat. Obwohl ich, dass muss ich zugeben, kein großer Fan von den beiden „Kill Bill“ Teilen war, habe ich es mir dennoch durchgelesen und dabei festgestellt, dass Tarantino nicht nur definitv einen dritten Teil von „Kill Bill“ drehen will, sondern auch an eine Fortsetzung von „Inglorious Basterds“ denkt, ein Film der mich auf jeden Fall aus den Socken gehauen hat.
Zitat von Millus‘ Blog:
„In einer italienischen TV Show wurde Quentin Tarantino direkt gefragt, ob er einen dritten KILL BILL Film drehen wird und seine Antwort war ein deutliches und direktes JA. Auch denkt er gerade über eine Fortsetzung von Inglourious Basterds nach. Eine Fortsetzung von Pulp Fiction wird es aber nie geben.“
Da werde ich mal gespannt der Dinge harren, die da kommen mögen.
Nachdem das Kanzlerduell so spannend wie eine Partie Minigolf im Fernsehen war und die Elefantenrunde abgesagt worden ist, habe ich mich schon ein wenig auf das letzte große Wahlduell auf Pro7 gefreut. Ich war anfangs ein wenig skeptisch, da ich mir sicher war das Stefan Raab eine Klamauk-Show daraus machen würde, doch diese Befürchtung wurde nur zum Teil bestätigt.
Natürlich gab es den einen oder anderen „lustigen“ Einspieler, der darauf abzielte die deutsche Jugend, also die Erstwähler, als total verblödet hinzustellen. Ich bin kein großer Fan von Franz Müntefering, doch der SPD-Dinosaurier ist gleich in die Bresche gesprungen: gute gemacht!
Obwohl das ganze unter dem TV Total Deckmantel ablief, war mir eigentlich von Anfang an klar, dass Stefan Raab diese Sendung nicht alleine moderieren würde. Bei hochkarätigen politischen Gästen hätte er auch wahrscheinlich sehr alt ausgesehen und so hatte er sich Peter Limbourg mit an Bord geholt, der wie immer so steif war, als hätte er kurz vor der Sendung einen Besenstiel rektal eingeführt bekommen.
Zu Gast waren bei dem Last-Minute-Wahlkampf Christian Wulff, Jürgen Trittin, Gregor Gysi, Franz Müntefering, Karl-Theodor zu Guttenberg und Guido Westerwelle. Es war eine bunte Mischung und genau wie erwartet gab es besonderen Zündstoff zwischen Müntefering und Gysi, sowie zwischen Trittin und Westerwelle.
Alles in allem denke ich, dass es eine gute Idee war so etwas ins Leben zu rufen. Vielleicht war es möglich, so den einen oder anderen Erstwähler doch zu motivieren zur Wahl zu gehen. Ich persönlich finde es traurig, wenn Leute einfach nicht zur Wahl gehen oder ihren Stimmzettel ungültig machen. Wir haben nur einmal alle vier Jahre die Gelegenheit etwas mitzubestimmen und das sollten wir verdammt nochmal auch tun. Ohne Menschen die sie leben, stirbt die Demokratie!
Ab Mitte Oktober ist es soweit und mein Romandebüt “Neue Ufer” kommt aus dem Druck. Es ist schwer zu begreifen was es bedeutete ein eigenes Werk in den Händen zu halten. Abgesehen davon, dass ich das Baby natürlich selber geschrieben habe und dadurch in und auswendig kenne, tausend mal gelesen habe, ist es dann doch etwas anderes, wenn man es in den Händen hält.
Den ersten Flash bekommt man dann immer, wenn es beginnt und bei Händlern gelistet ist, so wie ich es heute zum Beispiel bei Amazon entdeckt habe. Da denkt man im ersten Moment: “Krass, jetzt ist es soweit.” Man kommt dann als Autor auch wieder richtig in die Geschichte rein, weil Tatsache ist, dass ich den Roman schon vor gut einem halben Jahr fertiggestellt habe und es dann einfach noch dauert bis es endlich so weit ist. Da hängen noch so viele Sachen dran, die erst dann passieren, wenn man das Skript beim Verlag abgegeben hat. So Sachen wie Lektorat, Cover, Rückentext, etc… Inzwischen bin ich dann in ganz anderen Dingen drin: so habe ich in der Zwischenzeit einen anderen Roman fertig geschrieben, der ebenfalls dieses Jahr noch kommt (mehr darf ich noch nicht verraten *g*) und schreibe bereits wieder an einer neuen Geschichte.
Jetzt ist aber alles wieder da und ich freue mich wie ein Schneekönig. Dabei möchte ich jedem, der aus dem Großraum Rhein-Main kommt, den Buchmessencon ans Herz legen, der am 17. Oktober statt findet. Ich werde für eine Lesung da sein und freue mich auf zahlreiche Besucher.