Essen

Was ist eigentlich Kurkuma?

Nachdem ich mir heute Mittag eine asiatische Gemüsepfanne gemacht habe, fragte ich mich was eigentlich Kurkuma ist. Bisher habe ich es einfach als Gewürz eingesetzt, vor allem bei asiatischen Gerichten, mich aber nie gefragt was ich da eigentlich genau benutze.

Kurkuma wird auch Gelbwurzel genannt und ist vor allem im Südostasiatischen Raum kultiviert. Es ist eine Ingwerartige Pflanze und neben zahlreichen förderlichen gesundheitlichen Wirkungen, färbt es auch das Essen gelb. Das ist ein netter Nebeneffekt, vor allem weiß es wesentlich günstiger als Safran ist. Tolle Sache dieses Kurkuma.


Hühnchen Gong Bao: Schnell und lecker

Um genau zu sein heißt das Gericht „gōngbăo jīdīng“. Es handelt sich dabei um ein chinesisches Gericht und übersetzt heißt es in etwa „Gericht mit Hühnerfleisch“. Und da soll noch einer sagen die Chinesen kommen nicht auf den Punkt. Soweit ich das feststellen konnte, hat das Gericht seinen Ursprung im China des 19. Jahrhunderts. Sehr oft wird dieses Gericht auch unter dem Namen „Kung Pao“ oder „Gung-Bao“ angeboten. Besonders die „Kung-Pao“ Schreibweise kenne ich aus chinesischen Restaurants in den USA.

Meine erste große Abweichung vom Original ist die, das ich Pute anstatt Huhn genommen habe. Was einfach daran lag, das ich kein Hühnchenfleisch zur Hand hatte. Macht aber nichts, es war trotzdem lecker und geschmacklich macht es kaum einen Unterschied, da vor allem die Soße der Geschmacksträger ist und weniger das Fleisch.

Gong Bao ist relativ einfach. Am Anfang schneidet man das Huhn in handliche Stücke. Ich persönlich bevorzuge kleine Würfel aber man kann es auch in größeren Stücken belassen oder aber – wie oft in Chinarestaurants gesehen – in Streifen schneiden. Die Würfel dann in Mehl wälzen, bis sie von allen Seiten bedeckt sind. Dann mit einem neutralen Öl in die Pfanne und rundherum anbraten, bis es schön braun ist. Dann das Fleisch raus und eine Handvoll Erdnüsse anbraten, die dann auch aus der Pfanne entnehmen und zum Fleisch geben.

Als nächstes Scharloten klein schneiden, auch hier wieder so wie man es mag und in die Pfanne, ebenso eine Handvoll – ich habe drei Zehen genommen – klein geschnittenen Knoblauch. So lange in der Pfanne lassen, bis die Scharloten glasig geworden sind. Dann drei bis vier klein geschnittene Chilischoten (je nachdem wie scharf man es haben möchte) dazugeben, drei bis vier Esslöffel Bambussprossen oder Mungobohnenkeimlinge hinzugeben, ein wenig in der Pfanne lassen und ein wenig brauen Zucker bestreuen. Wenn der Zucker karamellisiert hat, das ganze mit einem Glas Weiß- oder Reiswein ablöschen und einkochen lassen.

Während des Einkochvorgangs mit Sojasoße, Rotem Pfeffer, Ingwer und Salz abschmecken. Ich persönlich habe bei 400 Gramm Putenfleisch etwa drei Esslöffel Sojasoße, ein Esslöffel Pfeffer und vier Gramm Ingwer genommen. Aber da steht in erster Linie der persönliche Geschmack im Vordergrund. Ein super Gericht, das schnell und einfach zubereitet ist. Das nächste mal werde ich eventuell, anstatt der Erdnüsse Cashews nehmen und vielleicht ein paar Wasserkastanien hinzugeben. Mal schauen. Guten Appetit!


Meine Spaghetti Frutti di Mare

Ich hatte seit gestern unglaubliche Lust auf Meeresfrüchte und so habe ich mich heute an Spaghetti Frutti di Mare gemacht. Es war auf jeden Fall superlecker, insbesondere mit der Scheibe Ciabatta Brot die ich mir dazu gegönnt hatte.

Ein echtes Rezept hatte ich nicht aber dafür eine genaue Vorstellung davon, wie es aussehen und schmecken soll. Ich habe also klein geschnittenes Knoblauch und geviertelte Cherry Tomaten in Olivenöl angeschwitzt, danach gemischte Meeresfrüchte hinzugegeben (Garnelen, verschiedene Muscheln, Tintenfisch, etc..) und alles gemeinsam für mehrere Minuten im Olivenöl köcheln lassen. Dann habe ich das Ganze mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Thymian abgeschmeckt.

Simultan habe ich die Nudeln gekocht und kurz bevor sie al dente waren, habe ich sie in die Pfanne zu den Meeresfrüchten gegeben. Dann habe ich alles vermischt, die Pfanne ausgemacht und noch eins bis zwei Minuten ziehen lassen. Schön heiß alles auf den Teller, Parmesan drüber und die Scheibe Brot dazu. Super lecker und hat nicht länger als 20 Minuten gedauert.


Followfish ist ein geiles Konzept

Fisch ist wichtig, nahrhaft und man sollte ihn eigentlich eins bis zwei Mal die Woche essen. Was hat mich bisher davon abgehalten, das zu tun? Nun ja, zum einen war bis vor Kurzem meine Essensgewohnheiten ziemlich, sagen wir einmal, verkorkst. Dann wusste ich nicht wirklich, wie man Fisch lecker zubereitet und zu guter Letzt ist Fisch eines der Produkte, die man nur ausgewählt essen kann, wenn man sich die Überfischung der Meere und die Belastung mit Schadstoffen anschaut.

Punkt 1 und 2 konnte ich erfolgreich tilgen. Ich bin wieder auf einem guten Weg, was die Ernährung angeht. Damit einher ging auch, dass ich mich wesentlich intensiver mit dem beschäftigt habe, was bei mir auf dem Teller landet. Ich koche nicht nur sehr viel mehr, ich schaue auch ganz genau welche Lebensmittel ich wo einkaufe. Punkt 3, nämlich das Problem der Überfischung und der Schadstoffe geht dann einher mit den veränderten Kaufgewohnheiten.

Infolgedessen bin ich auf Followfish gestoßen. Ein tolles Projekt, welches sich auf biologisch und ökologisch einwandfreie Produkte eingeschossen hat. Der Fisch ist teurer als das 0815 Produkt diverser Discounter aber es lohnt sich. Mit einem Code kann man genau nachprüfen, wo der Fisch herkommt und einige Details sind auch schon auf der Packung angegeben. Eine tolle Sache, die ich weiter unterstützen werde. Ich freue mich wieder auf mehr Fisch!



Das Riesen Schnitzel im XXL Restaurant

Immer wieder sieht man es mal im Fernsehen: ein Riesen-Schnitzel, eine gigantische Currywurst oder ein Mega-Burger. Hier in der Nähe von Frankfurt haben wir tatsächlich so ein Resteraunt. Der „Waldgeist“ liegt im direkten Frankfurter Einzugsgebiet, in Hofheim und bietet solch riesige Portionen, dass sie eigentlich kaum schaffbar sind.

schnitzelHeute waren wir wieder mal im „Waldgeist“ zu Besuch und haben uns so richtig die Bäuche voll geschlagen. Bei den meisten Fleischgerichten, so wie z.B. beim Schnitzel, kann man zwischen einer Viertel, Halben oder Ganzen Portion wählen. Als Vergleich: die Viertel Portion ist in etwa so groß, dass man es getrost als sehr großes Schnitzel in einem normalen Restaurant vergleichen kann. Dabei ist aber der Geschmack vollkommen ok, in etwa die Qualität, wie man sie in einem Restaurant erwartet.

Die Preise liegen dabei unter dem Durchschnitt und wenn man es auf die Portionen berechnet, sogar ganz weit unten. So habe ich für mein halbes Jägerschnitzel, dass ich heute gegessen habe, ein bisschen mehr als 10 Euro bezahlt und das im Endeffekt für eine Portion, von der vielleicht drei „normale“ Menschen satt werden würden.

Die Steaks sind auf jeden Fall auch der Hammer. Man kann wählen zwischen 200, 400 oder 600 Gramm oder die XXXL Portion nehmen, wobei das dann ein 1,2kg Steak ist. Hammer!

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    GEDANKEN... aus der Sicht und mit den Worten von: Andreas Schnell.
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