Category “Schreiben”

Lesung „Neue Ufer“ – Buchmesse Con

Sonntag, 18 Oktober, 2009

Der 24. Buchmesse Con in Dreieich, in der Nähe von Frankfurt war ein voller Erfolg. Meine Lesung von „Neue Ufer“ begann ein paar Minuten später als geplant, da meine „Vor-Leserin“ ein wenig überzogen hatte – war aber nicht schlimm. Alles in allem war die Lesung wirklich gut. Der Saal war nicht nur voll, ich schätze mal so um die 30 Zuhörer, sondern es gab auch recht gute Reaktionen.

Der Applaus bei einer Lesung ist ja beinahe obligatorisch aber am Ende gab es auch einige Fragen zu dem Roman und dem Hintergrund, was zeigt das die Leute ganz gut darauf reagiert haben. Desweiteren konnte ich einige neue Kontakte knüpfen, sowohl zu Kollegen als auch Verlegern und nicht zuletzt war es wieder mal eine gute Gelegenheit alte Freunde zu treffen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Buchmesse Con, dann in der 25. Auflage.

Roman: “Neue Ufer”

Freitag, 25 September, 2009

Ab Mitte Oktober ist es soweit und mein Romandebüt “Neue Ufer” kommt aus dem Druck. Es ist schwer zu begreifen was es bedeutete ein eigenes Werk in den Händen zu halten. Abgesehen davon, dass ich das Baby natürlich selber geschrieben habe und dadurch in und auswendig kenne, tausend mal gelesen habe, ist es dann doch etwas anderes, wenn man es in den Händen hält.

Den ersten Flash bekommt man dann immer, wenn es beginnt und bei Händlern gelistet ist, so wie ich es heute zum Beispiel bei Amazon entdeckt habe. Da denkt man im ersten Moment: “Krass, jetzt ist es soweit.” Man kommt dann als Autor auch wieder richtig in die Geschichte rein, weil Tatsache ist, dass ich den Roman schon vor gut einem halben Jahr fertiggestellt habe und es dann einfach noch dauert bis es endlich so weit ist. Da hängen noch so viele Sachen dran, die erst dann passieren, wenn man das Skript beim Verlag abgegeben hat. So Sachen wie Lektorat, Cover, Rückentext, etc… Inzwischen bin ich dann in ganz anderen Dingen drin: so habe ich in der Zwischenzeit einen anderen Roman fertig geschrieben, der ebenfalls dieses Jahr noch kommt (mehr darf ich noch nicht verraten *g*) und schreibe bereits wieder an einer neuen Geschichte.

Jetzt ist aber alles wieder da und ich freue mich wie ein Schneekönig. Dabei möchte ich jedem, der aus dem Großraum Rhein-Main kommt, den Buchmessencon ans Herz legen, der am 17. Oktober statt findet. Ich werde für eine Lesung da sein und freue mich auf zahlreiche Besucher. :-)

E-Book vs. Gedrucktes Buch

Samstag, 20 Juni, 2009

Schon seit einiger Zeit schwirren Debatten um das oft zitierte E-Book, Urheberrechtsproblemen und den „bevorstehenden Tod“ des gedruckten Buches durch die multimediale Landschaft. Eine Frage die sich mir dabei stellt ist, oft vielleicht ein Großteil der Ängste daher rührt, dass die „konservativen“ Journalisten, Autoren und Verlagshäuser einfach nur ihre Felle davon schwimmen sehen und nicht dazu bereit sind sich selber und ihr Business zu ändern?

Anlass zu diesem Beitrag hat mit der Artikel „Die digitale Dimension lässt die Verleger erbleichen“ in der FAZ gegeben, der das Thema aufgreift.
Ich persönlich, jemand der selbst vom schreiben lebt, sehe das Ganze sehr viel weniger dramatisch. Viel mehr ist es eine Chance für kleinere Verlage, freiberufliche Autoren und Journalisten, die altbackenen Strukturen des Verlagswesens aufzubrechen um neuen Wind in die Sache zu bringen.

Der Buchmarkt im gesamten ist eher rückläufig, man sieht es zum Beispiel an dem Fantasy-Genre. Während es vor einigen Jahren noch sehr viele Regale waren, die man in großen Buchhandlungen sehen konnte, welche voll gestopft waren mit den unterschiedlichsten Fantasy-Büchern, sind es jetzt nur noch einige wenig. Es ist klar, die großen Publikumsverlage gehen auf Nummer sicher und kümmern sich eher um Übersetzungen von Werken, die beispielsweise in den USA schon erfolgreich gelaufen sind. Die kleinen Verlage können jetzt die Chance nutzen und das, was über den Tellerrand überschwappt, einfach aufnehmen. Der Markt ist auf jeden Fall da. Wie man das ganze dann an den Mann bringt, ob digital oder via Druck, dass ist eine andere Frage, die meines Erachtens nach eher sekundär ist.

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Die Heredium-Maschinerie

Dienstag, 28 April, 2009

Seit knapp einem halben Jahr gibt es jetzt Heredium zu kaufen. Die Zahlen sind ok, dass Feedback umso besser. Trotz allem fragt man sich, wenn man sich wieder mal die Nächte um die Ohren haut, wer denn das so alles liest. Hin und wieder kommt dann aber eine besondere eMail, eine mit der man sich beschäftigt und die dann doch wieder ein wenig Energie frei setzt, weiter zu machen.

So macht es auch um so mehr Spaß, sich mit den neuen Sachen zu beschäftigen. Sei es nun das erste Print Abenteuer “Menschen, Göttern gleich”, welches in den letzten Zügen liegt und bald zur Druckerei geht oder auch diverse Sachen die man in eZines unterbringt. Alles in allem ist das Rollenspiel-Business zwar alles andere als ein Kinderschlecken, doch irgendwie, aus welcher Intension heraus auch immer, kommt auch der Spaß mit ins Spiel.

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Der Online-Journalismus

Mittwoch, 22 April, 2009

In den letzten Jahren ist der Online-Journalismus immer wichtiger geworden, so sind es doch gerade auch die Online-Angebote vieler Zeitungen, die den traditionellen Tageszeitungen noch Gewinne bescheren, während das Print Angebot schon längst rote Zahlen schreibt.

Dabei muss allerdings eine klare Trennlinie gezogen werden zwischen dem herkömmlichen Blog und dessen verschiedene Derivate, wie zum Beispiel das „twittern“ und dem qualitativen Online-Journalismus, wie er zum Beispiel auf Suite101 aber auch der FAZ betrieben wird. Am Ende des Tages ist es lediglich das Medium wo der Artikel veröffentlicht wird, die Arbeit die dahinter steckt, zumindest für den Journalisten, ist sehr oft gleich.

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