Seelenleben

Was man verdient

Manchmal gibt es Tage an denen fragt man sich “Was mache ich hier?”. Nicht immer geht es so weit das nach dem Sinn des Lebens gefragt wird aber ist es nicht legitim zu fragen: “Was habe ich verdient?” Die Frage kann man nicht nur auf unterschiedliche Weise auslegen, sondern sie ebenso vielfältig beantworten.

Mir fällt dazu spontan eine Textstelle aus dem Lied “Mehr Tränen” ein, welches von Jonesmann & Olli Banjo aus dem Album “4 Fäuste für ein Halleluja” ist, um genauer zu sein aus einem bestimmten Remix, der zusammen mit Curse gemacht worden ist. Darin heißt es:

Mein Vater fragt mich was ich verdiene
Was soll ich sagen, denn eigentlich fragst Du nach dem Kontostand bei der Deutschen Bank
Denn wenn Du wirklich wissen willst was ich verdiene
Würde ich Liebe, Glück, Begeisterung antworten plus ein bisschen Friede’

Der Song ist für mich etwas ganz besonderes. Es ist eines der Lieder bei dem ich immer wieder Gänsehaut bekomme, besonders bei dem Part von Jonesmann und der Hook. Für alle die den Song nicht kennen, hier das Video dazu:


Musik die das Herz berührt

Es gibt viele Lieder die einzigartig sind und obwohl so viele Menschen über so eine Vielzahl von Meinungen und Geschmäckern haben, gibt es doch sehr viele, die sich (wenn es manche auch nicht zugeben würden), für Klassik begeistern können, wenn auch vielleicht nur in besonderen Momenten. Es gibt Lieder die einen tief berühren. Das hier ist einer der Songs, die mich berühren:


Ein guter Vater sein

Als Vater von zwei Töchtern fragt man sich hin und wieder ob man alles richtig macht, ein guter Vater ist oder auch kurz, ob man einen guten Job erledigt. Es gibt Tage da stellt man alles in Frage: Erziehungsmethoden, schon erzielte Erfolge und auch die schönen Momente. Dann gibt es aber auch wieder Momente, in denen man für alles belohnt wird was man tut.

emily_webWenn ich irgendwelche Horromeldungen in den Nachrichten sehe oder in der Zeitung lese, in denen es darum geht das Eltern ihren Kinder etwas schreckliches antun, bin ich immer furchtbar betroffen. Es ist, denke ich, dass Gefühl der Hilflosigkeit aber auch ein vollkomenes Fehlen des Verstehens. Bei aller Empathie, die ich besitze oder auch nicht, ist es mir nicht einmal im Ansatz möglich, solche Menschen, sofern es sich dabei noch um Menschen handelt, zu verstehen.

Das sind dann Momente, in denen ich spät Nachts nochmal in das Zimmer meiner Kinder gehe und sie einfach nur anschaue, wie sie ruhig schlafen und sich sicher sein können, dass ihr Vater immr für sie da ist und das sie, was auch kommen mag, sich immer darauf verlassen können. Manchmal würde ich sie einfach nur gerne in meine Arme schließen und vor allem Bösen da draussen beschützen, mein Leben geben um sie glücklich zu sehen. Dennoch weiß ich, dass in irgendwann, irgendjemand weh tun wird: der erste Freund, der sie verlässt, eine Freundin die sie enttäuscht, etc… Ich weiß es gehört zum Leben dazu, doch ich würde es ihnen gerne abnehmen und trotzdem ermöglichen das sie ihre Erfahrung daraus ziehen, wohlwissen das dies nicht möglich ist.

Was macht einen guten Vater aus, was denkt ihr?

Das Bild oben zeigt übrigens meine älteste Tochter Emily. Es ist mein Lieblingsbild!


Als ob Engel auf Dich blicken

Gestern, beim stöbern durch diverse Blogs, habe ich HIER ein wunderschönes Gedicht gefunden, dass ich an dieser Stelle einfach mal kommentarlos veröffentlichen möchte. Ich hoffe es gefällt euch genau so gut wie mir.

Als ob Engel auf Dich blicken

Auch Du wirst eines Tages,
die Sonne wieder sehen,
wirst leuchtend, warm und strahlend,
im hellen Lichte stehen.

Wird Sternenstaub Dich schmücken,
der Mond Dein Hüter sein,
als ob Engel auf Dich blicken,
und Du wirst Glücklich sein.


Wenn es Dir so richtig beschissen geht

Es gibt Tage, so wie heute zum Beispiel, da geht einfach gar nichts. Man fühlt sich schlecht, niedergeschlagen und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Dabei ist es schwer zu sagen, woran es genau liegt. Zumindest ich, wenn ich denn wieder mal down bin, weiß es nicht immer. Ist es das Wetter? Reflektionen des Vortages? Ich weiß es nicht. Grund genug einfach mal die Frage zu stellen, was man so machen kann, wenn es einem schlecht geht.

Es fällt meistens schwer den richtigen Antrieb zu finden. In meinem Fall hätte ist es so, ich hätte eigentlich genug zu tun. Es liegen hier drei oder vier Aufträge rum, zu denen ich Texte liefern müsste, doch irgendwie kommt nichts zusammen. Ich sitze vor dem Laptop, vor mir das berühmte weiße Blatt Papier, wenn es in diesem Fall auch nur die weiße Seite eines Word Dokuments ist und ich schaffe es nicht, auch nur einen Satz zu schreiben.

(continue reading…)


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    GEDANKEN... aus der Sicht und mit den Worten von: Andreas Schnell.
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