Donnerstag, 18 Juni, 2009
Das hatte die „nette“ Belgierin, die im Gesicht tätowiert worden ist, als Ausrede angebracht, dass sie angeblich nichts gespürt hat. Mal ganz ehrlich, dass muss schon eine harte Braut sein, die einfach mal so bei einer Gesichtstätowierung einschläft. Ich selber bin am kompletten Arm, Schulter und Rücken tätowiert aber in die Verlegenheit, dass ich bei tätowieren eingeschlafen wäre, bin ich noch nie gekommen.
Was ist eigentlich passiert? Kimberley Vlaemincks, eine 18 Jahre alte Belgierin, hat sich 56 Sterne ins Gesicht tätowieren lassen, angeblich wollte sie aber nur 3 haben. Jetzt klagt sie gegen den Tätowierer. Das ist wirklich einer der haarsträubensten Geschichten, die ich seit langem gehört habe.
Beim tätowieren eingeschlafen? DAS KANN JA WOHL NICHT DEIN ERNST SEIN?
So was kann man doch nicht mal der BILD erzählen, oder? Scheinbar doch!
Trotzdem will der franko-russische Tätowierer die Kosten für eine Laser-OP übernehmen, um die Sterne wieder entfernen zu lassen. Meiner Meinung nach ist der Kerl viel zu nett. Ich stimme übrigens seiner Vermutung zu, dass das Mädel Angst vor ihrem Vater bekommen hat und dann eben, weil es einfacher ist, die Schuld auf jemand anderen geschoben.
„Das wird etwa 3000 Euro kosten, aber ich werde das bezahlen. Ich bin kein Krimineller und ich will keinen Krieg. Ich sage aber nochmals, dass Kimberley mir die Erlaubnis erteilt hat, aber ich möchte nicht, dass sie unglücklich wird“, sagte er der belgischen Zeitung „7s7“ Toumaniantz.
Eine krasse Nummer, oder?
Freitag, 5 Juni, 2009
Angestoßen durch ein Beitrag im Blog von MILLUS, möchte ich dieses Thema auch mal aufgreifen, weil es mir einfach unter den Nägeln brennt ein solches Vorgehen, welches im Endeffekt nichts anderes ist als inflationärer und uneffektiver Aktionismus, an den virtuellen Pranger zu stellen.
Heise schreibt folgendes:
„Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich auf ihrem Frühjahrstreffen in Bremerhaven am heutigen Freitag auf ein schärferes Vorgehen gegen “Killerspiele” geeinigt. In einem heise online vorliegenden Beschluss fordern die Innenpolitiker ein schnellstmögliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Video- und Computerspiele, “bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen” ausmacht. Eingeschlossen sein sollen Games mit “anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen”.“
Warum wird so etwas gemacht? Ganz persönlich glaube ich zwar nicht, dass ein solcher Gesetzesentwurf jemals durchkommen würde, doch alleine der Versuch so etwas komplexes wie die menschliche Psyche und damit verbundene Dinge, wie beispielsweise Amokläufe, die ja den Stein des Anstoßes waren, auf so etwas banales wie Killerspiele zu reduzieren, eigentlich nur als Angriff auf jeglichen intelligenten Menschen gelten kann.
Es ist genau so wie die Sicherheitskontrollen an Flughäfen, die niemals einen Terroristen davon abhalten könnten, Sprengstoff oder Waffen an Bord zu schmuggeln, aber den Menschen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln sollen, dass so einfach nicht gegeben ist.
Ich glaube es ist die Machtlosigkeit, die sich Politiker nicht eingestehen können. Das es etwas gibt, dass sie weder erklären, noch schön reden können.
Wie seht Ihr das?