Andy’s World

Aus der Sicht und mit den Worten von….

Es vergeht kaum ein Tag an dem DSDS – vor allem der Zweitplatzierte Menowin Fröhlich – nicht in irgendeinem Medium zu sehen ist. Dabei geht es fast unter das der gute Mehrzad (der neue DSDS-Superstar) auch noch mit am Start ist. Ganz unabhängig davon was man nun von DSDS, Menowin oder Mehrzad halten mag, macht momentan ein Gerücht die Runde, welches ich recht interessant finde.

Wie unter anderem HIER und HIER zu lesen ist und nebenbei erwähnt auch noch bei vielen anderen Portalen, scheint es im Bereich des Möglichen zu sein, dass Frankfurter Musiker Urgestein Moses Pelham den DSDS-Zweitplatzierten Menowin Fröhlich produzieren könnte. Ich persönlich bin mir nicht ganz sicher wie ich das finden soll. Moses hat in der Vergangenheit viele junge Talente entdeckt und gefördert und rein vom musikalischen Stil dürfte Menowin auch einigermaßen zu 3P passen, trotzdem bin ich mir nicht sicher ob es das richtige ist.

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Durch Zufall bin ich auf eine tolle Aktion gestoßen, welche Entwickler von Computerspielen und Wohltätigkeitsorganisationen gleichermaßen unterstützt. Es geht um das „Humble Indie Bundle“, welches HIER zu finden ist.

Die Idee ist schnell erklärt: Es gibt eine ganze Reihe von Spielen, die übrigens allesamt recht cool sind und eigentlich recht teuer sein dürften. Das „Humble Indie Bundle“ Projekt geht aber einen ganz anderen Weg. Man kann bezahlen was man will, egal ob 1 Dollar, 5 oder 100. Ist eine super Sache, zudem kann man bei der Bestellung noch angeben ob alles den Entwicklern, einer Wohltätigkeitsorganisation oder beiden gleichermaßen zukommen soll. Super Sache. Weiter so!
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Bestimmt kennt ihr das. Es liege häufig Bücher, Zeitschriften oder andere Dinge in der Toilette, die als Kurzweil dienen. Mir ist aufgefallen das es bei mir neuerdings die Juice ist, ein Hip-Hop/Urban Magazin oder wie auch immer sich das Ding nun schimpft. Damit liegt das Blättchen neben einer Fernsehzeitung und den Boulevard-Blättern meiner Frau, wie zum Beispiel der Gala.

Was sagt das aber über die Juice aus? Für mich ganz persönlich – und ich habe die Juice früher regelmäßig gelesen, jetzt nur noch alle Jubeljahre – hat sich das Magazin zu einem fahlen Abklatsch diverser US-Magazine entwickelt. Ohnehin frage ich mich was US-Künstler auf dem Cover der Juice zu suchen haben? Die Musik der Amis in aller Ehren, ich stehe selber auf viele US-Rapper, aber die Jungs bekommen doch allesamt schon genug Fame in hunderten von Medien und wer hat schon mal einen deutschen Künstler auf dem Cover eines US-Magazins gesehen? Was soll das also? Warum muss die Juice sowas machen, während etablierte deutsche Künstler – vom Underground wollen wir mal gar nicht reden, denn auch da grast die Juice lieber den Ami-Underground ab – stiefmütterlich behandelt werden?

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Die diesjährige Role Play Convention (RPC), die am 17. und 18. April in Köln stattfand, liegt hinter mir und es war wieder einmal – so wie jede Messe – Spaß und Arbeit zugleich. Es ist immer wieder schön, nicht nur Fans zu treffen, sondern auch Kollegen, die man sonst das ganze Jahr über nur eins oder zwei Mal sieht. Trotz allem ist man nach der Messer immer erschlagen und den Montag und Dienstag musste ich erst mal komplett durch schlafen *g*.

Alles in allem hat mir die RPC aber sehr viel besser gefallen als noch 2009. Alles schien ein wenig besser durchdacht und vor allem organisiert zu sein als noch ein Jahr zuvor und ich sage auch an dieser Stelle erneut, dass ich es für sehr gut möglich halte, dass die RPC über kurz oder lang der SPIEL in Essen den Rang ablaufen wird, zumindest was den Pen & Paper Bereich angeht. Wir werden sehen.

Für mich war es 2010 noch ein wenig stressiger als noch ein Jahr zuvor, so hatte ich nicht nur beim 13Mann Verlag meinen Mann zu stehen, sondern auch beim Schüppler-Verlag, wo ich meinen neuen Romane „Die Minotauren“ vorstellen durfte plus dazugehörigem Mini-Rollenspiel. Genaueres dazu kann man unter www.schueppler-verlag.de nachlesen. Bei Heredium hatten wir die Europa Setting Collection 1 am Start und den lang erwarteten Spielleiterschirm. Alles in allem war es eine super Sache!

Dann waren wieder die Jungs von DORP TV unterwegs und haben dieses Jahr zwei Interviews mit mir geführt. Eines zum Thema Heredium, welches man sich HIER anschauen kann und eines rund um die Minotauren, dass man HIER bewundern kann.


Am 9. April haben wir (sechs Leute waren wir insgesamt) wieder zu einem Whisky-Tasting in gemütlicher Runde zusammengefunden. Wie immer ging es so gegen 21 Uhr los. Zur Auswahl hatten wir prinzipielle das ganze Spektrum schottischer Whiskys. Von Lowland bis Islay war alles dabei. Kein Whisky war wirklich schlecht aber wir hatten auf jeden Fall zwei Highlights dabei.

Folgende Whiskys wurden aufgetischt und auch in dieser Reihenfolge getrunken:

•    Auchentoshan Three Wood
•    Strathisla 25 Jahre (Gordon & Macphail Abfüllung)
•    Royal Lochnagar Distillers Edition
•    Bruichladdich Sherry Edition 1992
•    Black Bottle
•    Ardbeg 10 Jahre

Der Abend war auf jeden Fall feuchtfröhlich und neben den Whiskys hatten wir noch gute Schockolade am Start, sowie irische Musik. Alles in allem ein schöner Rahmen, bei dem es wirklich Spaß gemacht hat sich einen hinter die Binde zu kippen … ähem … die Whiskys zu testen.
Zu jedem Whisky haben wir uns nicht nur Notizen zu Geruch und Geschmack gemacht, sondern auch eine Wertung nach der Michael Jackson Skala vergeben. Ohne weitere Umschweife hier die Ergebnisse des Whisky-Tastings vom 9. April:

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Menschen in meinem Umfeld erzähle ich sehr oft das man Erfolg nicht erzwingen kann. Verständlicherweise geht es dabei meistens um die Themen in die ich nicht nur selbst involviert bin: Bücher und Musik. Ich denke aber das man das auf so gut wie alles abbilden kann. Passenderweise hat mir mein Kalender heute einen sehr schönen Spruch präsentiert, den ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.

„Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.“
- Seneca

Man kann es sich eigentlich kaum vorstellen wenn sich Wetterfrosch Jörg Kachelmann anschaut aber wie es so oft ist: stille Wasser sind tief. Wobei es natürlich sehr schwer ist „häusliche Gewalt“ im Nachhinein korrekt zu beurteilen und welche Folgen das für die Karriere eines Menschen bedeuten kann, sieht man ja an Andreas Türck, bei dem man, trotz Unschuld, nach den Vergewaltigungsvorwürfen nichts mehr gehört hat.

Ich will gar nichts sagen das Kachelmann schuldig oder unschuldig ist. Weder kenne ich den Mann persönlich, noch bin ich – wie die meisten anderen auch – mit den nötigen Fakten vertraut aber was mir wieder einmal sauer aufstößt ist die Berichterstattung, die alles andere als neutral ist. Während er in manchen Medien schon als Vergewaltiger fest steht, betrieben andere, wie zum Beispiel der Heimatsender von Kachelmann, eher eine Unschuldstour. Korrekt ist meiner Ansicht nach beides nicht, doch wohl leider nicht zu verhindern.

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Sind wir eigentlich schon im multimedialen Sommerloch obwohl der Frühling gerade erst angefangen hat? Das frage ich mich allen Ernstes, wenn ich sehe das seit Tage wieder mal eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, dieses Mal in Form von Helmut Orosz, der gekokst hat und dadurch bei der RTL-Castingshow DSDS raus geflogen ist.

Hat es wirklich jemanden überrascht das der Typ kokst? Ganz ehrlich, ich bin mir ja fast sicher das mindestens die Hälfte der DSDS „Gesangstalente“ permanent unter Drogen stehen müssen. Wie sonst kann man sich ein solchen Gesang erklären, der an die besten Zeiten des asterixschen Troubadix erinnert? Früher hat man solche Leute ins Bierzelt gestellt und bestenfalls im Chor singen lassen. Krasse Nummer. Ob man sie dann mag oder nicht muss man ja sagen, dass Menowin und Merzad es dann doch als einzige da wirklich einigermaßen drauf haben.

Den berichterstatterischen Gipfel gab es dann heute mal wieder in der BILD. Da stellt sich doch eine Katja Burkard hin und erzählt das alle beim Sender so geschockt sind und das man eine solche Show wie DSDS ja gar nicht MIT Drogen durchhalten kann. Ist die Lispel-Tussi so naiv oder ist das Show?

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Da kommen Erinnerungen hoch, meine Güte. Wie ich heute bei Deutschlands Boulevard Zeitung Nr.1 in einem Artikel lesen durfte, wird der legendäre C64 neu aufgelegt. Der „Brotkasten“ wie der Commodore auch genannt wurde, war einer meiner ersten Computer. Vorher hatte ich eigentlich nur einen Atari 800XL und einen C16.

Wirklich viel – wenn man den technischen Spezifikationen glauben darf – hat die Neuauflage aber nicht mit dem Klassiker zu tun. Festplatten in Terrabyte-Größe, Quad-Prozessoren und ein frei wählbares Betriebssystem warten darauf die neuen C64 User zu begeistern. Ich bin auf jeden Fall gespannt was dabei rauskommt. Irgendwie wäre es aber schon ulkig einen „neuen“ C64 zu haben, oder?

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Schon länger ist nichts mehr hier geschrieben worden. Der Grund dafür lag einfach in der Tatsache begründet das mich die Arbeit förmlich erdrückt hat. Zum einen die Arbeit an einem Abenteuer für das Rollenspielsystem Rolemaster, welches ich die Tage abgeschlossen habe und dann noch die anfallende Pressearbeit in Sachen Rap und Hip-Hop, welche ebenfalls sehr viel Zeit aufgefressen hat. Jetzt wird aber alles wieder gut. ;-)

Einläuten möchte ich das Ende der Blog-Pause mit dem heutigen einem Kalenderspruch:

“Das Lachen ist die Sonne, die aus dem menschlichen Antlitz den Winter vertreibt.”
- Victor Hugo