Das Aus für Erkan & Stefan

Ob die beiden Vollpfosten, die gebrochenes Deutsch zum vermeintlichen Kult gemacht haben, wirklich jemand vermissen wird, ist fraglich. Ich zumindest kann es mir nicht vorstellen aber inwieweit meine Meinung massenkompatibel ist, wissen nicht nur Freunde allzugut. ;-)

Deutschlands Boulevard Zeitung Nr. 1 verkündet heute vollmundig das es das Comedy-Duo Erkan & Stefan nicht mehr gibt. „NEIN! Es gibt keine Beziehungen mehr – weder geschäftlich, noch privat“, sagte John Friedmann alias Erkan zur BILD. „Nur Herr Simbeck privat ist insolvent. Aus der Headnut Industries ist er durch seine Privatinsolvenz ausgeschieden. Die Headnut Industries ist solvent.” Nur zum Mitschreiben: Mit Herrn Simbeck ist Florian Simbeck alias Stefan gemeint. Wirklich dicke Kumpels scheinen die beiden ja nun nicht mehr zu sein. Was Geld so alles möglich macht, nicht wahr?Der Herr Erkan ist aber noch dick im Geschäft. Er ist unter anderem in dem Holocaust-Drama „Wunderkinder“ der Berliner Produzenten Artur und Alice Brauner zu sehen. Ab Oktober wird es den Film in den Kinos zu bewundern geben. Er spielt dort übrigens einen SS-Sturmbannführer. Voll krass, Alter!


Warum die Briten rebellieren

Was ist denn eigentlich dieser Tage mit den Kollegen von der Insel los? Proteste, Randale, brennende Autos, Tote. Man könnte ja fast glauben man sei im Nahen Osten. Neben all den Schreckensmeldungen habe ich mich gefragt: „Warum passiert das eigentlich? Warum hauen die Briten gerade richtig auf die Kacke, obwohl sie doch eigentlich für Tea time bekannt sind?“

Zu Anfang muss ich sagen das die FAZ einen recht guten Hintergrundartikel zu dem Thema auf das virtuelle Papier gebracht. Anders wie die meisten Boulevardblätter, die lediglich darüber berichten wie viele Menschen gestorben sind, die Polizei nicht zu Stelle und das ja alles ganz furchtbar schrecklich ist, haben es sich die Frankfurter Schreiberlinge nicht nehmen lassen – zumindest ein Stück weit – hinter die Kulissen zu schauen.

Und was soll ich sagen? Ja! Ich gebe dem FAZ-Artikel im Großen und Ganzen recht.In Großbritannien ist die Gehaltsschere wie nirgends sonst in Europa (ja, Deutschland ist impliziert) auseinandergegangen. Strikte Sparprogramme werden den Menschen auf der Insel seit Jahren aufgebrummt und langsam aber sicher werden die Folgen richtig unangenehm. Die Sparmaßnahmen wirken sich selbstredend in erster Linie auf das Leben derer aus, die ohnehin nur wenig auf der Pfanne haben. Diese Menschen sind – wie auch überall sonst auf der Welt – leicht über den Tisch zu ziehen, da sie keine Lobby haben.

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Anonymous nimmt Facebook ins Visier

Die Hacker Gruppierung Anonymous, welche unter anderem für Angriffe auf das Sony Netzwerk, NATO-Server und GEMA-Server, ins Gespräch gekommen ist, hat nun Facebook als Ziel auserkoren. Am 5. November 2011 soll es soweit sein. Dann möchte Anonymous die Operation Facebook starten und laut eigenen Worten „Facebook vernichten“.

Das Datum ist dabei kein purer Zufall, handelt es sich doch um die Guy Fawkes Day und Bonfire Night, ein historisches Datum in Großbritannien. Anonymous ist der Ansicht mit dieser Aktion vor allem die Interessen der Facebook-User wahrzunehmen, die sich – ihrer Meinung nach – gar nicht darüber bewusst sind, was alles mit ihren Daten passiert.

„Alles, was Sie auf Facebook tun, bleibt auf Facebook, unabhängig von Ihren ‘Privatsphäre’-Einstellungen. Auch das Löschen Ihres Kontos ist unmöglich. Selbst wenn Sie Ihr Konto ‘löschen’, dann bleiben all Ihre persönlichen Daten auf Facebook und können jederzeit wiederhergestellt werden“, berichtet Anonymous in einer Videobotschaft.

Nichts ist unmöglich aber es ist doch zumindest sehr unwahrscheinlich das Anonymous Facebook „vernichten“ wird. Wahrscheinlich kann man aber an diesem Tag mit längeren Zugriffszeiten rechnen und vielleicht auch mit einem temporären nicht erreichen der Log-in-Maske. Alles kein Zauberwerk aber die Frage, die mich vor allen antreibt, ist: „Warum das Ganze?“Geht es Anonymous wirklich um die Rechte der Facebook-Nutzer? Wenn ja, sprechen sie nicht den Menschen – für sie ja vordergründig eintreten möchten – das Recht ab eigene Entscheidungen zu treffen? So wie bei kleinen Kindern die man vor Schaden bewahren will? Denken die Anonymous-Mitglieder das sie besser, schlauer und weitsichtiger wären als alle anderen?

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Die Gäfgen Entschädigung

Als Einleitung kurz zusammengefasst: Magnus Gäfgen entführte und ermordete den elfjährigen Bankierssohn Jakob von Metzler. Nun bekommt er eine Entschädigung vom Land Hessen, in Höhe von 3.000 Euro zugesprochen. Ihm wurde während des Verhörs Folter angedroht, wenn er nicht den Aufenthaltsort seines Opfers bekannt geben würde. Das tat er dann auch, leider zu spät. Der Junge wurde tot in einem Tümpel gefunden.

Das Ganze ist auf jeden Fall eine harte Probe für jeden Menschen mit ein wenig Rechtsempfinden und auch mein erster Impuls war: „Zur Hölle, das kann doch wohl nicht wahr sein. Er hat ein Kind getötet und verlangt jetzt auch noch eine Entschädigung, weil er schlecht behandelt worden ist?“ Nachdem ich mich aber ein wenig beruhigt hatte, kann man das Urteil des Gerichts schon ein Stück weit nachvollziehen. Oder sagen wir ich kann es zumindest. Ich möchte mir hier nicht anmaßen, für die Allgemeinheit zu sprechen.

Worum geht es also eigentlich? Gäfgen wurde festgenommen und die Polizei wollte den Aufenthaltsort von Jakob erfahren. Gäfgen stellt auf stur und sagt erst mal gar nichts. Die Beamten versuchen alles aber es fruchtet nichts. Dann kommt schließlich einer der Beamten auf die Idee etwas härter vorzugehen und droht ihm Folter an. Darf so etwas in einem Land passieren, das sich Rechtsstaat nennt? Die einzig mögliche Antwort kann eigentlich nur „Nein“ lauten. Würden wir so etwas tolerieren, wären wir nicht besser als jedes x-beliebige Regime, das wir sonst immer so verteufeln.

Menschlich kann ich das alles nachvollziehen. Hätte ich in dieser Situation dasselbe gemacht? Ich weiß es nicht! Als Vater von zwei Töchtern weiß ich aber, dass ich persönlich sicherlich nicht zimperlich mit jemandem umgehen würde, der eines meiner Kinder entführt hätte. Dies alles legitimiert aber nicht den Staat solche Mittel aufzufahren. Vor allem muss man sich vor Augen führen, dass all dies an einem Zeitpunkt passiert ist, an dem Gäfgen noch gar nicht rechtskräftig verurteilt worden ist.

Wenn so etwas erlaubt ist, wie weit sind wir dann davon entfernt, dass unschuldige Menschen aus ihren Wohnungen gezerrt werden – aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen – und gefoltert werden? Wir regen uns über die Gestapo, die Stasi und alle anderen auf, die so handeln. Vollkommen zu Recht. Dann dürfen wir aber für uns keinen anderen Maßstab ansetzen. Ich unterstütze auf jeden Fall das Urteil des Frankfurter Landgerichts, auch wenn mich manch einer da draußen vielleicht nicht verstehen kann.


Autan und Anti-Brumm wirkungslos

Fährt man in den Urlaub in den Süden oder in Gegenden, wo es sehr sumpfig ist, muss man mit Stechmücken rechnen. Soweit ist das ja klar. Selbstverständlich möchte man auch nicht unbedingt – sofern es kein Sumpf in Schweden ist – mit dicken Klamotten durch die Gegend stapfen, es sei denn, man steht auf das Gefühl einer Freiluftsauna.

Zwei Wochen in Kroatien, direkt am Meer. Abgesehen von den ganzen tollen Eindrücken von Land, Leuten, etc.. sind es vor allem die Stechmücken, die mir in Erinnerungen bleiben werden. Zu besten Zeiten waren es bestimmt 50 oder mehr Stiche, die meinen Körper zierten. Manche davon habe ich kaum bemerkt, andere waren wiederum so mies, das ich mich den ganzen Tag über hätte kratzen können.

Was tut man also, um sich gegen Stechmücken zur Wehr zu setzen? Richtig, man setzte Repellents ein, Insektenabwehrmittelchen. Die Bekanntesten dürften wohl Autan und Anti-Brumm sein. Beide benutzen entweder DEET oder Icaridin als Wirkstoff. Ich schmiere mich also mit dem Zeug ein, der Effekt den es jedoch hatte war ernüchternd. Die Wirkung war gleich null. Eine tolle Sache Geld aus dem Fenster zu schmeißen!


Meingutscheincode und Versandkostenflatrate bei 3Suisses

Wer mich kennt, weiß das ich nicht gerade der größte Modejunkie bin, den es auf diesem Planeten gibt. Hin und wieder gibt es dann aber doch einen Eyecatcher, der meine Aufmerksamkeit herausfordert. So geschehen bei 3Suisses in Verbindung mit der Seite Meingutscheincode.de.Was ist passiert. In der Vergangenheit habe ich mich ja durchaus als jemand geoutet, der schon Ausschau nach Gutscheinen hält um ein bisschen Geld sparen zu können.

Bei Meingutscheincode.de gibt es derzeit verschiedenste Goodies für 3Suisses, ein Modeversandhandel, der sich auf französische Mode spezialisiert hat. 3Suisses kannte ich vorher nicht und so habe ich mich direkt mal schlaugemacht.Dabei ist mir aufgefallen, dass es dort aktuell auch eine nette Bonusoption gibt. Man kann sich sechs Monate lang Zeug bestellen und muss keine Versandkosten bezahlen.

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Mal kurz bei Google+ reingeschaut

Seit rund zwei Wochen ist ja Google+, der neuste Social-Network Coup von Google, in aller Munde. Bisher bin ich nicht eingestiegen, nachdem mich aber heute der Pekomane eingeladen hat, habe ich einen Blick gewagt. Was soll ich sagen: bisher hat mich Google+ nicht überrascht aber vielleicht kommt das ja noch.



Frauen im Knast

Der Titel mag ein wenig irreführend sein. Tatsächlich geht es nicht um Frauen die inhaftiert sind, sondern um solche, die als Wärterinnen arbeiten. Gerade heute habe ich eine Dokumentation auf dem National Geographic Channel gesehen habe. Dort ging es um ein US-amerikanisches Hochsicherheitsgefängnis für Männer. Dort arbeitete eine Frau: etwa 1,55 Meter groß und so schätzungsweise 55 Kilo.

Ich habe mich gefragt, warum Frauen so was tun und welcher Schmock diese Frau überhaupt eingestellt hat? Für die erste Frage gibt es eine offensichtliche Antwort: Vielleicht handelt es sich um eine Frau, die gerne Gewalt über Männer hat, um so etwas zu kompensieren, dass ihr in ihrer Jugend oder Kindheit angetan worden ist. Ich weiß: alles Spekulation aber zumindest eine Theorie.

Das geht einher mit meinem Problem das ich nicht nur mit der Polizei im generellen habe, sondern im speziellen auch mit Frauen die diesen Beruf ausüben. Sollten Frauen den Polizeiberuf ausüben? Ich denke nein!


Jorgo Chatzimarkakis verliert Doktortitel

Das Thema Doktortitel, bzw. der Entzug von Selbigem, nimmt kein Ende. Nachdem es Guttenberg und Koch-Mehrin die akademische Sprache verschlagen hat, hat es nun auch  FDP-Europapolitiker Jorgo Chatzimarkakis getroffen. Kein allzu gutes Bild das unsere Politiker-Elite und/oder die FDP da momentan abgibt.

Chatzimarkakis hat immer bestritten wissentlich geschummelt zu haben und tut dies auch weiterhin. Bei den bisherigen Talkrunden, in denen ich den FDPler genießen durfte, erschien er mir immer als ein Mann, der durchaus integer ist und nicht zu der Gruppe der alleinigen Dummschwätzerfraktion gehört, wie dies bspw. bei Guttenberg der Fall war.Natürlich ist die Rezeption durch das Fernsehen immer ein Stück weit gefiltert, dennoch kann man seine vermeintliche Menschenkenntnis auch an dieser Stelle anwenden.

Wenn ich mir nun anschaue, warum Chatzimarkakis der Titel entzogen worden ist, so empfinde ich persönlich es als ein wenig übertrieben. Vielleicht wollte man nach den Wirren der letzten Wochen aber auch ein Signal setzen: so nicht! Wie dem auch sei. Ich werde den Fall weiter verfolgen und bin gespannt welche Abgründe sich noch um Chatzimarkakis und die anderen Politiker, die da noch kommen mögen, auftuen.


Rebellion gegen Volkswagen

Viele von euch werden sicherlich den aktuellen Werbespot von VW kennen, wo ein kleiner Junge als Darth Vader verkleidet ist und versucht an allen möglichen Dingen die „Macht“ auszuprobieren. Falls ihn jemand nicht kennen sollte: HIER könnt ihr euch das Teil noch mal rein ziehen. Nun ist es leider so, das VW nicht ganz so umweltfreundlich sind, wie sie dem gemeinen Bürger Glauben machen möchten und diese Tatsache hat sich Greenpeace zu Nutze gemacht und zur Rebellion gegen Volkswagen aufgerufen.

Lustigerweise knüpft Greenpeace mit einem eigenen Clip dort an wo der VW-Spot aufgehört hat. Das ist wirklich mal ein genialer Marketinggag und ich kann mir lebhaft vorstellen wie die VW-Verantwortlichen sich die Haare raufen. Ganz davon abgesehen ist die Kampagne gegen VW durchaus unterstützenswert. Daher kann ich euch nur raten: Tretet der Rebellion bei. Die dunkle Seite der Macht darf nicht die Überhand gewinnen. Zum Beitritt geht es HIER!


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    GEDANKEN... aus der Sicht und mit den Worten von: Andreas Schnell.
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