Kinder, Tiere und nackte Frauen. Themen, die immer gerne genommen werden, um ein paar Leser zu fesseln. So etwas in der Art habe ich mir gedacht, als ich heute eine der Schlagzeilen der BILD gesehen habe, in der es darum ging, das ein Eisbär sein eigenes Junges aufgefressen hat. Der Grund dafür ist natürlich (Trommelwirbel) der Klimawandel. Was sonst? Das ist ja auch fast noch besser: Da wird ein putziges Eisbärjunges gefressen und man kann es noch mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Das gibt bestimmt noch ein paar Klicks mehr.
Das es sich dabei nicht wirklich um etwas neues handelt, war selbst dem Journalisten bewusst, der den Artikel verzapft hat, schreibt er doch das die ersten Fälle bereits 2004 aufgetaucht sind. Übrigens hat auch der Spiegel bereits 2006 einen ähnlichen Artikel online gestellt. Warum also die News jetzt? Ganz klar: Es gibt nun noch ein paar schockierende Bilder dazu. Da reiht sich also heute bei BILD Online das tote Eisbärenjunge zwischen den Anschlag auf Jo Ackermann und die Goldmedaille von Britta Steffen bei der Kurzbahn EM.
Wer sich übrigens wirklich dafür interessiert, warum Eisbären zu Kannibalen werden können, dem sei ein Artikel aus dem Jahre 2005 ans Herz gelegt, der in der Fachzeitschrift „Polar Biology“ erschienen ist. Verfasst übrigens von Steven C. Amstrup, demselben Forscher den auch die BILD für ein Zitat herangeschliffen hat.

Die gute Nachricht ist schon Mal, dass nicht jeder sofort seinen alten Ausweis abgeben muss. Aber wer will, der kann dann im November alt gegen neu tauschen. So oder so: die alten Ausweise behalten bis zum jeweiligen Ablaufdatum ihre Gültigkeit, danach kommt man aber nicht drum herum. Der neue Ausweis soll einige neue Features haben, die besonders für Internetnutzer interessant sein dürften:
Beim surfen über die Seite der BILD Zeitung, bin ich dann über den Artikel
Was ist eigentlich passiert? Kimberley Vlaemincks, eine 18 Jahre alte Belgierin, hat sich 56 Sterne ins Gesicht tätowieren lassen, angeblich wollte sie aber nur 3 haben. Jetzt klagt sie gegen den Tätowierer. Das ist wirklich einer der haarsträubensten Geschichten, die ich seit langem gehört habe.

