Tag: Depression

Lars von Trier: Melancholia

Seit dem 6. Oktober flackert „Melancholia“, der neuen Film von Lars von Trier über die Leinwände der deutschen Kinolandschaft. Bei all der Furore die dieser Film verursacht hat, ist es eigentlich so gut wie unmöglich dem Ganzen ohne eine gewisse Erwartungshaltung zu begegnen und so konnte ich mich auch nicht ganz frei davon machen, als ich den Film über mich habe ergehen lassen.

Vorweg kann man sagen das der Film zum einen vollkommen typisch für Lars von Trier ist, dann aber auch wieder sehr ungewöhnlich für das Enfant terrible unter den Regisseuren. Er leidet selbst unter Depressionen – auch das vorherrschende Thema des Films – und schafft es so die Krankheit sehr plakativ, beinahe schon unerhört aufdringlich zum vordringlichsten Thema des Films zu machen. Da verkommt beinahe schon der nahende Weltuntergang zu einem Nebenstrang. Die Krankheit ist Thema, trotz allem ist der Film an sich nicht notwendigerweise von einer durchweg depressiven Stimmung getragen. Vergleicht man „Melancholia“ beispielsweise mit „Antichrist“, ein Film den Lars von Trier 2009 auf die Leinwand gebracht hat, so hat es den Anschein als sei nicht mehr alles nur schlecht, grau und von Leiden zerfressen. Das alles macht „Melancholia“ nicht zu leichter Kost – ganz im Gegenteil – aber man bemerkt einen Unterschied.

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Wenn es Dir so richtig beschissen geht

Es gibt Tage, so wie heute zum Beispiel, da geht einfach gar nichts. Man fühlt sich schlecht, niedergeschlagen und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Dabei ist es schwer zu sagen, woran es genau liegt. Zumindest ich, wenn ich denn wieder mal down bin, weiß es nicht immer. Ist es das Wetter? Reflektionen des Vortages? Ich weiß es nicht. Grund genug einfach mal die Frage zu stellen, was man so machen kann, wenn es einem schlecht geht.

Es fällt meistens schwer den richtigen Antrieb zu finden. In meinem Fall hätte ist es so, ich hätte eigentlich genug zu tun. Es liegen hier drei oder vier Aufträge rum, zu denen ich Texte liefern müsste, doch irgendwie kommt nichts zusammen. Ich sitze vor dem Laptop, vor mir das berühmte weiße Blatt Papier, wenn es in diesem Fall auch nur die weiße Seite eines Word Dokuments ist und ich schaffe es nicht, auch nur einen Satz zu schreiben.

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