Andy’s World

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Als Vater von zwei Töchtern fragt man sich hin und wieder ob man alles richtig macht, ein guter Vater ist oder auch kurz, ob man einen guten Job erledigt. Es gibt Tage da stellt man alles in Frage: Erziehungsmethoden, schon erzielte Erfolge und auch die schönen Momente. Dann gibt es aber auch wieder Momente, in denen man für alles belohnt wird was man tut.

emily_webWenn ich irgendwelche Horromeldungen in den Nachrichten sehe oder in der Zeitung lese, in denen es darum geht das Eltern ihren Kinder etwas schreckliches antun, bin ich immer furchtbar betroffen. Es ist, denke ich, dass Gefühl der Hilflosigkeit aber auch ein vollkomenes Fehlen des Verstehens. Bei aller Empathie, die ich besitze oder auch nicht, ist es mir nicht einmal im Ansatz möglich, solche Menschen, sofern es sich dabei noch um Menschen handelt, zu verstehen.

Das sind dann Momente, in denen ich spät Nachts nochmal in das Zimmer meiner Kinder gehe und sie einfach nur anschaue, wie sie ruhig schlafen und sich sicher sein können, dass ihr Vater immr für sie da ist und das sie, was auch kommen mag, sich immer darauf verlassen können. Manchmal würde ich sie einfach nur gerne in meine Arme schließen und vor allem Bösen da draussen beschützen, mein Leben geben um sie glücklich zu sehen. Dennoch weiß ich, dass in irgendwann, irgendjemand weh tun wird: der erste Freund, der sie verlässt, eine Freundin die sie enttäuscht, etc… Ich weiß es gehört zum Leben dazu, doch ich würde es ihnen gerne abnehmen und trotzdem ermöglichen das sie ihre Erfahrung daraus ziehen, wohlwissen das dies nicht möglich ist.

Was macht einen guten Vater aus, was denkt ihr?

Das Bild oben zeigt übrigens meine älteste Tochter Emily. Es ist mein Lieblingsbild!

Jedermann(frau) weiß, dass es manchmal schwer sein kann Kinder zu erziehen. Es gibt Sternstunden, ich nennen sie mal so, in denen man sich in all dem bestätigt fühlt was man tut. Dann gibt es aber auch wieder Momente, die einen vielleicht an den Rand der Verzweiflung treiben können. Erziehung, zumindest wenn sie mit dem Hintergrund betreibt, aus seinen Kindern selbstbewusste und intelligente Erwachsene zu mache, kann hart sein.

Angeregt zu diesem Thema wurde ich von folgenden Beitrag eines Blogs, in dem ich hin und wieder mal lese. Ein verzweifelter Vater beschreibt die Situation mit seiner pubertierenden Tochter. 15 Jahre, scheinbar ein selstsame Einstellung zum Thema Sauberkeit und Hyiene.

Da ich selber zwei Kinder habe, versuche ich das ganze nun ebenfalls ein wenig zu hinterfragen, ohne dabei ein Wertung über die erzieherischen Maßnahmen von CeKaDo, dem Blog-Kollegen, abzugeben.

Mit 15 Jahren würde ich meine Töchter noch als Kind ansehen. Genau so wie jetzt, würde ich ihnen nicht jedes Kleidungsstück, dass dreckig in der Ecke liegt, hinterher tragen oder andauernd waschen, doch am Ende des Tages, ist man für seine Kinder verantwortlich. Manche sind ein wenig frühreif, manche kommen ein wenig später zur Vernunft, doch mit 15 ist man noch ein Kind und kann seine eigenen Entscheidungen nicht immer vollständig einschätzen, vielleicht sogar, wie im Falle der Pupertät, nicht immer begreifen. Mein Motto: Grenzen setzen, erklären, immer und immer wieder. Dabei gibt es kein: Ich habe es schon so oft versucht, es hilft nichts, dass hatten wir schon, bla bla, etc… Man muss die erzieherischen Maßnahmen, welcher Art diese auch sein mögen, einfach durchziehen. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.