Seit dem 6. Oktober flackert „Melancholia“, der neuen Film von Lars von Trier über die Leinwände der deutschen Kinolandschaft. Bei all der Furore die dieser Film verursacht hat, ist es eigentlich so gut wie unmöglich dem Ganzen ohne eine gewisse Erwartungshaltung zu begegnen und so konnte ich mich auch nicht ganz frei davon machen, als ich den Film über mich habe ergehen lassen.
Vorweg kann man sagen das der Film zum einen vollkommen typisch für Lars von Trier ist, dann aber auch wieder sehr ungewöhnlich für das Enfant terrible unter den Regisseuren. Er leidet selbst unter Depressionen – auch das vorherrschende Thema des Films – und schafft es so die Krankheit sehr plakativ, beinahe schon unerhört aufdringlich zum vordringlichsten Thema des Films zu machen. Da verkommt beinahe schon der nahende Weltuntergang zu einem Nebenstrang. Die Krankheit ist Thema, trotz allem ist der Film an sich nicht notwendigerweise von einer durchweg depressiven Stimmung getragen. Vergleicht man „Melancholia“ beispielsweise mit „Antichrist“, ein Film den Lars von Trier 2009 auf die Leinwand gebracht hat, so hat es den Anschein als sei nicht mehr alles nur schlecht, grau und von Leiden zerfressen. Das alles macht „Melancholia“ nicht zu leichter Kost – ganz im Gegenteil – aber man bemerkt einen Unterschied.
Diesem Statement (oder in diesem Fall Überschrift) könnte man Glauben schenken, wenn man Serena Williams zuhört. Sie ist ein gefeierter Star im Tennis-Zirkus, hübsch und hat, ohne Zweifel, eine Menge Selbstbewusstsein. Alleine ist sie trotzdem. Vielleicht ein Spiegel der Gesellschaft? Mögen Männer wirklich keine starken und selbstbewussten Frauen?
Ab Sommer strahlt Sat1 die Show “Promi Singles – Traumfrau sucht Traummann” aus. Abgesehen von Sabrina Setlur, früher mal bekannt als Schwester S, ist auch die Dschungelcamperfahrene Désirée Nick und Maja Prinzessin von Hohenzollern dabei.
Nennt mich altmodisch aber irgendwie finde ich, dass Frauen im Boxsport nichts zu suchen haben. Es gibt einfach einige “Errungenschaften” der Emanzipation, die ich für mehr als fragwürdig halte. Müssen Frauen wirklich alles machen, was auch Männer machen können? Es gibt natürlich auch umgekehrt Männer, die typische Frauenberufe ergreifen, wie z.B. Kosmetiker aber das Boxen, ich weiß nicht.

