Andy’s World

Aus der Sicht und mit den Worten von….

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Die diesjährige Role Play Convention (RPC), die am 17. und 18. April in Köln stattfand, liegt hinter mir und es war wieder einmal – so wie jede Messe – Spaß und Arbeit zugleich. Es ist immer wieder schön, nicht nur Fans zu treffen, sondern auch Kollegen, die man sonst das ganze Jahr über nur eins oder zwei Mal sieht. Trotz allem ist man nach der Messer immer erschlagen und den Montag und Dienstag musste ich erst mal komplett durch schlafen *g*.

Alles in allem hat mir die RPC aber sehr viel besser gefallen als noch 2009. Alles schien ein wenig besser durchdacht und vor allem organisiert zu sein als noch ein Jahr zuvor und ich sage auch an dieser Stelle erneut, dass ich es für sehr gut möglich halte, dass die RPC über kurz oder lang der SPIEL in Essen den Rang ablaufen wird, zumindest was den Pen & Paper Bereich angeht. Wir werden sehen.

Für mich war es 2010 noch ein wenig stressiger als noch ein Jahr zuvor, so hatte ich nicht nur beim 13Mann Verlag meinen Mann zu stehen, sondern auch beim Schüppler-Verlag, wo ich meinen neuen Romane „Die Minotauren“ vorstellen durfte plus dazugehörigem Mini-Rollenspiel. Genaueres dazu kann man unter www.schueppler-verlag.de nachlesen. Bei Heredium hatten wir die Europa Setting Collection 1 am Start und den lang erwarteten Spielleiterschirm. Alles in allem war es eine super Sache!

Dann waren wieder die Jungs von DORP TV unterwegs und haben dieses Jahr zwei Interviews mit mir geführt. Eines zum Thema Heredium, welches man sich HIER anschauen kann und eines rund um die Minotauren, dass man HIER bewundern kann.


Vom 6. bis 8. November war ich gemeinsam mit dem 13Mann Verlag auf den Fantasydays in Düsseldorf um meinen Roman “Neue Ufer” und das Rollenspiel Heredium zu promoten. Was eigentlich vielversprechend aussah, hat sich dann zu einer waschechten Katastophe gemausert, die für mich die Fantasydays zu dem schlechtesten Event dieser Art machen, das ich jemals besucht habe.

Wie komme ich zu dieser vernichtenden Kritik? Nun als erstes möchte ich gerne erwähnen, dass nicht nur ich, sondern eigentlich jeder Aussteller mit dem ich gesprochen habe, zu der mehr oder weniger gleichen Meinung gekommen ist. Was für mich ganz wichtig war, denn es hätte ja sein können, dass ich einem temporären Wahnanfall ausgesetzt war und nicht bei klarem Verstand war. Etwas das mich nach diesem Event übrigens nicht gewundert hätte.

Nach der Art wie das Event ausgelegt war, der Größe der Veranstaltungshalle und den anderen Räumen würde ich schätzen, dass die Veranstalter wohl mindestens mit 3.000 bis 4.000 Besuchern gerechnet haben. Ich würde sagen, ohne das ich sie nun wirklich gezählt habe, können die Fantasydays froh sein, wenn sie 400 Besucher gesehen haben. Der Freitag war sogar so katastrophal, dass ich ganz fest davon ausgehe das weitaus mehr Aussteller als Gäste anwesend waren. Das ganze schlägt sich natürlich auf das Geschäft nieder. Die Leute mit denen ich tatsächlich gesprochen habe, kann ich locker an zwei Händen abzählen, von den Verkäufen müssen wir gar nicht erst reden: Lächerlich!

Zu den beschissenen Besucherzahlen kam dann noch die schlechte Organistation und das ist noch echt untertrieben. Es waren wirklich viele Helfer anwesend doch die meisten waren entweder vollkommen ahnungslos, hatten keinen Bock zu arbeiten oder waren schlicht und ergreifend vollkommen überfordert.

Was war aber der Grund für die Katastrophe? Warum sind die Besucher ausgeblieben?

Meine persönliche Einschätzung führt eigentlich zu zwei Hauptgründen:

  1. Fehlende Werbung!
    Ich selber, sowie auch der 13Mann Verlag, der übrigens ebenfalls in Düsseldorf zuhause ist, haben erst vor kurzer Zeit von der Veranstaltung erfahren. Eigentlich durch einen Zufall auf der SPIEL 09 in Essen. Auch andere Kenner der Szene, wie zum Beispiel andere Converanstalter, Verleger, regelmäßige Con-Besucher waren ebenfalls sehr überrascht von diesem Event. Die Menschen wussten einfach nicht das so etwas wie die Fantasydays stattfinden. Da hat jemand mächtig verschlafen was das Marketing angeht.
  2. Der Eintrittspreis!
    Kurz und knackig: 60 Euro für 3 Tage ist zu teuer.

Mein Fazit: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Fantasydays noch Mal geben wird, zumindest nicht in dieser Art. Schade, hätte schön werden können.

Der 24. Buchmesse Con in Dreieich, in der Nähe von Frankfurt war ein voller Erfolg. Meine Lesung von „Neue Ufer“ begann ein paar Minuten später als geplant, da meine „Vor-Leserin“ ein wenig überzogen hatte – war aber nicht schlimm. Alles in allem war die Lesung wirklich gut. Der Saal war nicht nur voll, ich schätze mal so um die 30 Zuhörer, sondern es gab auch recht gute Reaktionen.

Der Applaus bei einer Lesung ist ja beinahe obligatorisch aber am Ende gab es auch einige Fragen zu dem Roman und dem Hintergrund, was zeigt das die Leute ganz gut darauf reagiert haben. Desweiteren konnte ich einige neue Kontakte knüpfen, sowohl zu Kollegen als auch Verlegern und nicht zuletzt war es wieder mal eine gute Gelegenheit alte Freunde zu treffen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Buchmesse Con, dann in der 25. Auflage.

Ab Mitte Oktober ist es soweit und mein Romandebüt “Neue Ufer” kommt aus dem Druck. Es ist schwer zu begreifen was es bedeutete ein eigenes Werk in den Händen zu halten. Abgesehen davon, dass ich das Baby natürlich selber geschrieben habe und dadurch in und auswendig kenne, tausend mal gelesen habe, ist es dann doch etwas anderes, wenn man es in den Händen hält.

Den ersten Flash bekommt man dann immer, wenn es beginnt und bei Händlern gelistet ist, so wie ich es heute zum Beispiel bei Amazon entdeckt habe. Da denkt man im ersten Moment: “Krass, jetzt ist es soweit.” Man kommt dann als Autor auch wieder richtig in die Geschichte rein, weil Tatsache ist, dass ich den Roman schon vor gut einem halben Jahr fertiggestellt habe und es dann einfach noch dauert bis es endlich so weit ist. Da hängen noch so viele Sachen dran, die erst dann passieren, wenn man das Skript beim Verlag abgegeben hat. So Sachen wie Lektorat, Cover, Rückentext, etc… Inzwischen bin ich dann in ganz anderen Dingen drin: so habe ich in der Zwischenzeit einen anderen Roman fertig geschrieben, der ebenfalls dieses Jahr noch kommt (mehr darf ich noch nicht verraten *g*) und schreibe bereits wieder an einer neuen Geschichte.

Jetzt ist aber alles wieder da und ich freue mich wie ein Schneekönig. Dabei möchte ich jedem, der aus dem Großraum Rhein-Main kommt, den Buchmessencon ans Herz legen, der am 17. Oktober statt findet. Ich werde für eine Lesung da sein und freue mich auf zahlreiche Besucher. :-)

Unter „Kopfkino Musik“ verstehe ich solche Stücke, meist mit Klassik Touch, die bestimmte Bilder, Emotionen und ähnliches in einem hervorrufen. Ein gutes Beispiel ist in meinem Fall zum Beispiel der Soundtrack von „Braveheart“ oder sehr oft auch bestimmte Instrumental Stücke, in denen sehr markante Instrumente vorherrschend sind. Nach langer Zeit habe ich mich wieder mal an das produzieren von einigen Stücken gemacht, die ich grob in diese „Kopfkino“ Kategorie einstufen würde. Ob sie gut sind oder nicht, dass mögen andere beurteilen aber ich stelle sie hier mal vor.

Titel: Mondfall
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Titel: Reise
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Titel: Regen
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Titel: Sonne
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Die Lieder sind alle im Bezug zu einem bestimmten Spiel entstanden, welches ich entwickelt habe (Heredium), sind aber nicht wirklich nur darauf gemünzt, sondern folgen eher einem universellem Ansatz aber hört einfach selber rein. Über Feedback freue ich mich natürlich.

Das große IKEA Gewinnspiel

Seit knapp einem halben Jahr gibt es jetzt Heredium zu kaufen. Die Zahlen sind ok, dass Feedback umso besser. Trotz allem fragt man sich, wenn man sich wieder mal die Nächte um die Ohren haut, wer denn das so alles liest. Hin und wieder kommt dann aber eine besondere eMail, eine mit der man sich beschäftigt und die dann doch wieder ein wenig Energie frei setzt, weiter zu machen.

So macht es auch um so mehr Spaß, sich mit den neuen Sachen zu beschäftigen. Sei es nun das erste Print Abenteuer “Menschen, Göttern gleich”, welches in den letzten Zügen liegt und bald zur Druckerei geht oder auch diverse Sachen die man in eZines unterbringt. Alles in allem ist das Rollenspiel-Business zwar alles andere als ein Kinderschlecken, doch irgendwie, aus welcher Intension heraus auch immer, kommt auch der Spaß mit ins Spiel.

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