Tag: Kinder

Detlev Jöcker auf Facebook

Seit einigen Tagen ist Deutschlands erfolgreichster Kinderliedermacher nun auch auf Facebook vertreten. Meine Kinder sind total verrückt nach seinen Liedern. Besonders angetan hat es ihnen – das allerdings bereits vor Jahren – die „Schnuppernase“ und „Lecker“. Früher wurde das so oft gespielt, dass es schon fast zur Qual wurde. Inzwischen hat es sich normalisiert.

Die Facebook Interaktion mit Künstlern ist eine tolle Sache und so finde ich es auch super, dass Detlev Jöcker nun auch den Schritt ins Web 2.0 Zeitalter getan hat. Für alle Eltern die es interessiert, HIER geht es zur Detlev Jöcker Facebook Seite.

 


Mit den Worten einer 6-jährigen: Der Sinn des Lebens

An vielen Tagen ist mein Tagesablauf gleich: nachdem ich bis morgens 3 oder 4 Uhr schreibe, schlafe ich so etwa bis 10 Uhr, erledige ein paar Text-Aufträge, esse zu Mittag und hole dann meine Kinder von Schule und Kindergarten ab. Hin und wieder erlebt man dann etwas Besonderes, so wie letzte Woche.

Als erstes hole ich meistens Emily ab, da sie in die Schule geht und die Betreuung nur bis 15 Uhr geht. Dann gehe ich in Richtung Kindergarten um Lina – meine jüngere Tochter – abzuholen. Sehr oft gehe ich vorher noch mit Emily auf den Spielplatz, da Lina erst ab 15:30 Uhr abgeholt werden kann. So auch letzte Woche. Emily war auf dem Spielplatz und nachdem sie eine Weile auf der Wiese, in den Büschen und im Sandkasten gespielt hat, kommt sie zu mir und zeichnet auf den Boden einen Smiley. Dann schaut sie mich an und fragt: „Daddy, weißt Du was das wichtigste im Leben ist?“. Leicht amüsiert verneine ich die Frage und sage: „Was ist es denn?“ Daraufhin lächelt sie und meinte: „Ich glaube das wichtigste im Leben ist es fröhlich zu sein.“

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Disney ganz “Oben”

Wobei eigenbtlich müsste man ja sagen Pixar. Da diese aber inzwischen auch zum Disney Konzern gehören, ist der Titel vielleicht doch nicht so falsch. Ich war heute mit Emily, meiner ältesten Tochter, in dem Film „Oben“ und ich muss sagen: meine Erwartungen wurden erfüllt.

oben_filmWie immer gab es für Emily ein Kids-Menü (dieses mal ein „Oben Menü“), dass machen die Jungs vom Kino eigentlich immer recht gut. Heute bestand das Menü aus einem Getränk (natürlich im „Oben“ Themen Becher), Popcorn und einem „Oben“ Poster. Ganz nett.

Das Kino war bis oben hin voll und, was an einem Sonntagmittag nicht verwunderlich ist, gut die Hälfte davon waren Kinder. Wobei ich das Gefühl hatte, dass Emily mit ihren 5 Jahren zu den Jüngsten gehört. Das Alter der Kids war wohl so zwischen 8 und 12 Jahren, denke ich. Das spiegelt auch recht gut den Anspruch des Films wider, welcher zwar viele Slapstick-Momente hat, über die man auch als Kind einfach so lachen kann, es gab aber auch viele unterschwellige Gags, die für jüngere Kinder nicht so einfach zu verstehen sind.

Auch die Story ist nicht so ganz lustig, wie es vielleicht den Anschein haben mag. Im Prinzip geht es darum, dass ein alter Mann versucht den Tod seiner Frau zu verarbeiten, in dem er das macht, was sie sich ein Leben lang vorgenommen haben: zu den Paradiesfällen nach Südamerika zu reisen. Das Ganze ist natürlich superlustig gemacht, angefangen damit, dass der alte Knacker die Reise mit seinem eigene Haus unternimmt, welches mit Hilfe von vielen tausenden Gasballons Flügel bekommt, über den kleinen Pfadfinder, der zufällig mit an Bord ist, bis hin zu den Hunden, die mithilfe von besonderen Halsbändern sprechen können.

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Ein guter Vater sein

Als Vater von zwei Töchtern fragt man sich hin und wieder ob man alles richtig macht, ein guter Vater ist oder auch kurz, ob man einen guten Job erledigt. Es gibt Tage da stellt man alles in Frage: Erziehungsmethoden, schon erzielte Erfolge und auch die schönen Momente. Dann gibt es aber auch wieder Momente, in denen man für alles belohnt wird was man tut.

emily_webWenn ich irgendwelche Horromeldungen in den Nachrichten sehe oder in der Zeitung lese, in denen es darum geht das Eltern ihren Kinder etwas schreckliches antun, bin ich immer furchtbar betroffen. Es ist, denke ich, dass Gefühl der Hilflosigkeit aber auch ein vollkomenes Fehlen des Verstehens. Bei aller Empathie, die ich besitze oder auch nicht, ist es mir nicht einmal im Ansatz möglich, solche Menschen, sofern es sich dabei noch um Menschen handelt, zu verstehen.

Das sind dann Momente, in denen ich spät Nachts nochmal in das Zimmer meiner Kinder gehe und sie einfach nur anschaue, wie sie ruhig schlafen und sich sicher sein können, dass ihr Vater immr für sie da ist und das sie, was auch kommen mag, sich immer darauf verlassen können. Manchmal würde ich sie einfach nur gerne in meine Arme schließen und vor allem Bösen da draussen beschützen, mein Leben geben um sie glücklich zu sehen. Dennoch weiß ich, dass in irgendwann, irgendjemand weh tun wird: der erste Freund, der sie verlässt, eine Freundin die sie enttäuscht, etc… Ich weiß es gehört zum Leben dazu, doch ich würde es ihnen gerne abnehmen und trotzdem ermöglichen das sie ihre Erfahrung daraus ziehen, wohlwissen das dies nicht möglich ist.

Was macht einen guten Vater aus, was denkt ihr?

Das Bild oben zeigt übrigens meine älteste Tochter Emily. Es ist mein Lieblingsbild!


Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf

Diskussion heute morgen am Frühstückstisch, nachdem Emily, unsere älteste Tochter das Pipi Langstrumpf Lied gesungen hatte (wieder und wieder):

Ich: “Das Lied ging doch 3 mal 3 macht 6, oder?”

Meine Frau: “Nein, 3 mal 3 macht 4.”

Ich: “Nein, 3 mal 3 macht 6!”

Meine Frau: “Nein, Pipi kann nicht rechnen, dass ist doch gerade der Witz.”

Ich: “Jetzt schau ich nach.”

Nun ja, wie sich herausgestellt hat, hatte meine Frau Recht gehabt und Pipi kann tatsächlich nicht rechnen. Das passende Video dazu, welches ich auf YouTube gefunden habe, möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Da kommen Kindheitserinnerungen wieder.


Kinder sind Kinder

Jedermann(frau) weiß, dass es manchmal schwer sein kann Kinder zu erziehen. Es gibt Sternstunden, ich nennen sie mal so, in denen man sich in all dem bestätigt fühlt was man tut. Dann gibt es aber auch wieder Momente, die einen vielleicht an den Rand der Verzweiflung treiben können. Erziehung, zumindest wenn sie mit dem Hintergrund betreibt, aus seinen Kindern selbstbewusste und intelligente Erwachsene zu mache, kann hart sein.

Angeregt zu diesem Thema wurde ich von folgenden Beitrag eines Blogs, in dem ich hin und wieder mal lese. Ein verzweifelter Vater beschreibt die Situation mit seiner pubertierenden Tochter. 15 Jahre, scheinbar ein selstsame Einstellung zum Thema Sauberkeit und Hyiene.

Da ich selber zwei Kinder habe, versuche ich das ganze nun ebenfalls ein wenig zu hinterfragen, ohne dabei ein Wertung über die erzieherischen Maßnahmen von CeKaDo, dem Blog-Kollegen, abzugeben.

Mit 15 Jahren würde ich meine Töchter noch als Kind ansehen. Genau so wie jetzt, würde ich ihnen nicht jedes Kleidungsstück, dass dreckig in der Ecke liegt, hinterher tragen oder andauernd waschen, doch am Ende des Tages, ist man für seine Kinder verantwortlich. Manche sind ein wenig frühreif, manche kommen ein wenig später zur Vernunft, doch mit 15 ist man noch ein Kind und kann seine eigenen Entscheidungen nicht immer vollständig einschätzen, vielleicht sogar, wie im Falle der Pupertät, nicht immer begreifen. Mein Motto: Grenzen setzen, erklären, immer und immer wieder. Dabei gibt es kein: Ich habe es schon so oft versucht, es hilft nichts, dass hatten wir schon, bla bla, etc… Man muss die erzieherischen Maßnahmen, welcher Art diese auch sein mögen, einfach durchziehen. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.


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    GEDANKEN... aus der Sicht und mit den Worten von: Andreas Schnell.
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