Seit dem 6. Oktober flackert „Melancholia“, der neuen Film von Lars von Trier über die Leinwände der deutschen Kinolandschaft. Bei all der Furore die dieser Film verursacht hat, ist es eigentlich so gut wie unmöglich dem Ganzen ohne eine gewisse Erwartungshaltung zu begegnen und so konnte ich mich auch nicht ganz frei davon machen, als ich den Film über mich habe ergehen lassen.
Vorweg kann man sagen das der Film zum einen vollkommen typisch für Lars von Trier ist, dann aber auch wieder sehr ungewöhnlich für das Enfant terrible unter den Regisseuren. Er leidet selbst unter Depressionen – auch das vorherrschende Thema des Films – und schafft es so die Krankheit sehr plakativ, beinahe schon unerhört aufdringlich zum vordringlichsten Thema des Films zu machen. Da verkommt beinahe schon der nahende Weltuntergang zu einem Nebenstrang. Die Krankheit ist Thema, trotz allem ist der Film an sich nicht notwendigerweise von einer durchweg depressiven Stimmung getragen. Vergleicht man „Melancholia“ beispielsweise mit „Antichrist“, ein Film den Lars von Trier 2009 auf die Leinwand gebracht hat, so hat es den Anschein als sei nicht mehr alles nur schlecht, grau und von Leiden zerfressen. Das alles macht „Melancholia“ nicht zu leichter Kost – ganz im Gegenteil – aber man bemerkt einen Unterschied.


Das ganze basiert auf den Kriminalromanen „Millenium-Trilogie“ von Karl Stig-Erland Larsson(1954 -2004). Larsson war eine schwedischer Journalist und Schriftsteller und Mit-Herausgeber des antirassistischen Magazins Expo. Ich muss zugeben, dass ich die Romane nicht gelesen haben, Krimis sind auch nicht so mein Genre aber das anschauen war schon ein „Erlebnis“.
Wie immer gab es für Emily ein Kids-Menü (dieses mal ein „Oben Menü“), dass machen die Jungs vom Kino eigentlich immer recht gut. Heute bestand das Menü aus einem Getränk (natürlich im „Oben“ Themen Becher), Popcorn und einem „Oben“ Poster. Ganz nett.

