Andy’s World

Aus der Sicht und mit den Worten von….

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Prince gehört ohne Zweifel zu einem der ganz großen Superstars die noch unter den Lebenden weilen, auch wenn er mittlerweile selbst ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Seine Musik war schon immer extrovertiert, genauso wie seine unterschiedlichsten, ich nenne es mal, Business-Moves. So wird er sein neues Album „20ten“ vorerst nur in Europa und nicht in den USA veröffentlichen.

Wie die BILD berichtete gibt es für die deutschen Fans eine ganz besondere Form der Veröffentlichung: die CD wird dem Magazin „Rolling Stone“ beiliegen, welches am 22. Juli erscheint. Wie man sich denken kann ist die US-amerikanische Fan Gemeinde ein wenig verwundert, vielleicht sogar verärgert. Da fragt sich nicht nur Gossip-Blogger Perez Hilton warum Prince seine amerikanischen Fans so hängen lässt. Auf jeden Fall strange aber ich freue mich mal wieder was neues von dem Purple-Rain-Zwerg zu hören.

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Es vergeht kaum ein Tag an dem DSDS – vor allem der Zweitplatzierte Menowin Fröhlich – nicht in irgendeinem Medium zu sehen ist. Dabei geht es fast unter das der gute Mehrzad (der neue DSDS-Superstar) auch noch mit am Start ist. Ganz unabhängig davon was man nun von DSDS, Menowin oder Mehrzad halten mag, macht momentan ein Gerücht die Runde, welches ich recht interessant finde.

Wie unter anderem HIER und HIER zu lesen ist und nebenbei erwähnt auch noch bei vielen anderen Portalen, scheint es im Bereich des Möglichen zu sein, dass Frankfurter Musiker Urgestein Moses Pelham den DSDS-Zweitplatzierten Menowin Fröhlich produzieren könnte. Ich persönlich bin mir nicht ganz sicher wie ich das finden soll. Moses hat in der Vergangenheit viele junge Talente entdeckt und gefördert und rein vom musikalischen Stil dürfte Menowin auch einigermaßen zu 3P passen, trotzdem bin ich mir nicht sicher ob es das richtige ist.

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Bestimmt kennt ihr das. Es liege häufig Bücher, Zeitschriften oder andere Dinge in der Toilette, die als Kurzweil dienen. Mir ist aufgefallen das es bei mir neuerdings die Juice ist, ein Hip-Hop/Urban Magazin oder wie auch immer sich das Ding nun schimpft. Damit liegt das Blättchen neben einer Fernsehzeitung und den Boulevard-Blättern meiner Frau, wie zum Beispiel der Gala.

Was sagt das aber über die Juice aus? Für mich ganz persönlich – und ich habe die Juice früher regelmäßig gelesen, jetzt nur noch alle Jubeljahre – hat sich das Magazin zu einem fahlen Abklatsch diverser US-Magazine entwickelt. Ohnehin frage ich mich was US-Künstler auf dem Cover der Juice zu suchen haben? Die Musik der Amis in aller Ehren, ich stehe selber auf viele US-Rapper, aber die Jungs bekommen doch allesamt schon genug Fame in hunderten von Medien und wer hat schon mal einen deutschen Künstler auf dem Cover eines US-Magazins gesehen? Was soll das also? Warum muss die Juice sowas machen, während etablierte deutsche Künstler – vom Underground wollen wir mal gar nicht reden, denn auch da grast die Juice lieber den Ami-Underground ab – stiefmütterlich behandelt werden?

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Sind wir eigentlich schon im multimedialen Sommerloch obwohl der Frühling gerade erst angefangen hat? Das frage ich mich allen Ernstes, wenn ich sehe das seit Tage wieder mal eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, dieses Mal in Form von Helmut Orosz, der gekokst hat und dadurch bei der RTL-Castingshow DSDS raus geflogen ist.

Hat es wirklich jemanden überrascht das der Typ kokst? Ganz ehrlich, ich bin mir ja fast sicher das mindestens die Hälfte der DSDS „Gesangstalente“ permanent unter Drogen stehen müssen. Wie sonst kann man sich ein solchen Gesang erklären, der an die besten Zeiten des asterixschen Troubadix erinnert? Früher hat man solche Leute ins Bierzelt gestellt und bestenfalls im Chor singen lassen. Krasse Nummer. Ob man sie dann mag oder nicht muss man ja sagen, dass Menowin und Merzad es dann doch als einzige da wirklich einigermaßen drauf haben.

Den berichterstatterischen Gipfel gab es dann heute mal wieder in der BILD. Da stellt sich doch eine Katja Burkard hin und erzählt das alle beim Sender so geschockt sind und das man eine solche Show wie DSDS ja gar nicht MIT Drogen durchhalten kann. Ist die Lispel-Tussi so naiv oder ist das Show?

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Es gibt Musik die treibt einem ein Lächeln ins Gesicht, wenn dazu noch die Hauptaktuere einen solchen Spaß dabei haben, wird es noch viel schöner. Einfach anhören und genießen.

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Ich habe heute morgen die Wiederholung von “Supertalent” geschaut und da hat eine junge Frau “Hijo de la luna” gesungen. Ein Lied das den meisten Menschen wohl aus den 90ern von der Sängering Loona bekannt sein dürfte. Es ist ein solch schönes Lied auch wenn es eine traurige Geschichte erzählt.

Es ist eine alte Legende, und Du wirst sie nur verstehen können, wenn Du weise bist:
Eine Zigeunerin hatte den Mond beschworen.
Sie hat ihn eine ganze Nacht lang angefleht,
hat geweint bis zum Morgengrauen daß er ihr einen Mann zu schicken soll, einen Zigeuner.
Und irgendwann hatte der Mond ein Einsehen und sagte zu der Frau:
„Du sollst Deinen Mann haben, einen Gitan mit dunkler Haut.
Aber ich will eine Gegenleistung von Dir:
Ich will das erste Kind, das Du zur Welt bringst, als mein Eigenes haben“
Das Kind des Gitans mit dunkler Haut kam zur Welt,
aber es war weiß, so weiß wie das Fell eines Hermelins.
Und seine Augen waren grau und nicht dunkel.
Ein weißes Kind des weißen Mondes.
Und der Gitan verfluchte das Kind,
wünschte es zum Teufel und sagte: Ein Zauberer hat Dich gemacht.
Und er glaubte sich entehrt und schrie seine Frau an:
„Von wem ist dieses Kind?
Mit wem hast Du mich betrogen, eiskalt und schamlos?“
Und er erstach sie mit seinem Messer.
Das Kind aber brachte er auf einen Berg und ließ es dort liegen.
Dort liegt und lebt es.
Und in den Vollmondnächten geht es ihm gut.
Und wenn das Kind weint, dann nimmt der Mond ab, um dem Kind eine Wiege zu sein.
Wer sein ungeborenes Kind opfert, um nicht allein zu bleiben,
kann dieses Kind nicht geliebt haben.
Und Du Mond, Du willst Mutter sein,
und hast niemanden, dessen Liebe Dich zur Frau macht.
Sag mir, silberner Mond, was willst Du tun mit einem Wesen aus Fleisch und Blut,
einem Kind des Mondes?


So lautet ein Teil der Hook eines Liedes, das ich gerade in diesem Moment auf Dauerschleife höre. Vielleicht werde ich danach „Phönix“ höre, so wie es mir jemand geraten hat aber das weiß ich noch nicht genau.

Eines Tages werde ich mich freuen, eines Tages werde ich jubeln und schreien, denn eines Tages wird wie in meinen Träumen, weder Tod noch Trauer in mir sein.

Eigentlich stammt die Hook von einem alten Glashaus Song, er wird aber meiner Meinung nach noch viel besser verpackt, wenn er von Cassandra Stehen in dem Azad Song „Eines Tages“ gesungen wird. Mag daran liegen das ich ein besonderes Verhältnis zu Azad’s Texten habe oder auch einfach nur bestimmte Momente damit verbinde.

Wann hört man so einen Song auf Dauerschleife? Vielleicht wenn man einfach mies drauf ist, eine depressive Phase hat oder vielleicht auch nur, weil man sich Dinge zu Herzen nimmt die einem ein kleiner Mensch gesagt hat. Vielleicht ein bisschen was von allem und wer weiß, vielleicht hilft es ja eines Tages.

So wie man es nicht anders erwarten würde, war das finale Konzert von Azad & Co. in Frankfurt. Mit der Batschkapp war auch ein exzellenter Ort gewählt und zudem was das Konzert auch sehr gut besucht, was ich aber auch zu dem Anlass nicht anders erwartet hätte.

bozz_logoNachdem Azad das Ende von Bozz-Music angekündigt hat, war klar das man, wenn man den Fan ist, auf jeden Fall die Tour besuchen sollte, da es wohl die letzte Gelegenheit sein würde alle Bozz Künstler noch einmal gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Um 20 Uhr war Einlass und irgendwann um kurz nach 21 Uhr ging es dann auch wirklich los. Man hätte meinen können das irgendwelche Newcomer den Aufheizer spielen aber da haben pessimistische Besucher die Rechnung ohne Azad gemacht, der niemand geringeres als Tone und Magic auf die Bühne geholt hat. Der Frankfurter Reimroboter hat dann auch mächtig eingeheizt und die Bühne für den Hauptact klar gemacht.

Ich will eigentlich auch gar nicht so viele Worte darüber verlieren. Obwohl es eine geile Show war, war es auch ein trauriger Moment. Mit dem Ende von Bozz Music geht auf jeden Fall eine Ära im deutschen Hip-Hop zu Ende und es zeigt ganz deutlich wie sehr der Markt gerade zu kämpfen hat. Azad, Jeyz und die Jungs von 439 haben echt alles während der Show gegen und obwohl es weniger mit dem musikalischen zu tun hat, so war doch die Ansprache von Azad für mich am ergreifendsten. Das waren auch Momente wo es im Publikum ganz still wurde und man konnte einfach spüren das da etwas besonderes geschieht.

Ich muss aber auf jeden Fall sagen, dass ich mir langsam aber sicher ein wenig deplatziert auf Konzerten dieser Art vorkomme. Das sage ich nicht nur weil ich den Altersdurchschnitt locker um 10-20 Jahre angehoben habe, sondern auch von der ganzen Atmosphäre die herrscht. Eigentlich habe ich echt keinen Bock mehr mich mit Halbstarken Assis in eine Reihe zu stellen, die es nicht mal schaffen ein grammatikalisch richtigen Satz von sich zu geben, ganz zu schweigen von der Tatsache das überall „Alter“, „weißt Du“ oder sonst irgendein Unsinn mit enthalten ist.

Am Ende des Tages war ich aber froh das ich da war, wobei ich es mir echt nur noch schwerlich vorstellen kann auf ein weiteres Konzert der „Straßen-Rap“ Fraktion zu gehen. Azad war da echt was besonderes.

…. und ich kann nicht anders als zu sagen: „Ja, vielleicht wäre es besser wenn die ganze Welt betrunken wäre.“ Musik hat eine ganz besondere Wirkung auf Menschen. Sie kann dafür sorgen das man sich besser fühlt, erleichtert, bestärkt oder auch ganz tief runtergezogen. Es ist kein Geheminis, Freunde und aufmerksame Leser dieses Blogs wissen das, dass Musik auch in meinem Leben eine große Rolle spielt.

„Schnaps für alle“ gehört auf jeden Fall zu einem der Songs, mit denen ich mich ganz eng verbunden fühle, der mit besonderen Erinnerungen belegt ist, die man so niemals ausradieren kann – vielleicht auch nicht will. In einem Interview, welches ich kürzlich mit Moses, Martin Haas und Peppa geführt habe, fand ich eine Stelle besonders interessant. Wir kamen auf die Frage das Moses immer die besten Songs schreiben konnte, wenn es ihm besonders dreckig ging aber bei der neuen Glashaus Platte auch einige Stücke drauf sind, die durchaus positiv sind. Moses dazu:

Ich glaube aber, dass es den Songs gut tut, dass sie eine Krise vor der Entstehung hatten. Ohne das Erleben von Stücken wie „Ich kann mich nicht bewegen“ oder „Schwer“ gibt es nicht den Druck, wenn du „Das hier“ hörst.

Er hat Recht, wenn es dir nicht irgendwann richtig beschissen gegangen ist, kannst du nicht schätzen was es ist, das die besonderen Momente im Leben ausmacht.

In diesem Sinne: „Schnaps für alle“

Es war das Ereignis auf das Millionen von Take That und Robbie Williams Fans gewartet haben: Take That mit Robbie Williams vereint. Alle gemeinsam sangen auf der Charity Gala “Children In Need”, die von niemand geringerem als Ex-Beatle John McCartney ins Leben gerufen wurde. Neben Take That und Robbie Williams gab es noch einige andere Hochkaräter aber Robbie und die vier anderen von Take That waren an dem Abend sicher nicht zu überbieten.

robbie_williamsEs war zwar  nicht die hochofizielle Wiedervereinigung, doch am Ende der Gala holte Paul McCartney alle Beteiligten auf die Bühne unter anderem eben auch Robbie Williams und Take That. Arm in Arm mit Gary Barlow sang Robbie Williams dann den Beatles-Hit “Hey Jude”. Es war offensichtlich das alle Beteiligten sich wohl fühlten. Robbie Williams selbst war fast zu Tränen gerührt. Der britischen SUN berichtete er dann später:

Schon als sie sangen, wollte ich mir ein Mikro schnappen und mitmachen. Ich bin nicht mehr nervös, wenn wir zusammen sind, wir haben eine lange Zeit miteinander verbracht. Die Verbitterung und der Groll sind vergangen. Jeder von uns hat jetzt wieder vier Freunde, die ich abgöttisch liebe.

Damit scheint einer Wiedervereinigung nichts mehr im Wege zu stehen und tatsächlich berichtete Robbie Williams weiter, dass es zwar momentan keine Pläne gebe aber der Ball ins Rollen gekommen ist und eigentlich nur noch auf den richtigen Zeitpunkt gewartet wird.