Tag: Roman

Rezension: Die Enden der Welt

Es stand einige Zeit auf meiner Wunschliste und Ende letzten Jahres habe ich es dann geschenkt bekommen: „Die Enden der Welt“ von Roger Willemsen. Der Rückentext war es damals auch, der mich dazu gebracht hat, das Buch lesen zu wollen. Ich zitiere: „Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. An all diesen Orten kam es zu außergewöhnlichen Ereignissen und bemerkenswerten Begegnungen – Geschichten fulminant erzählt und gesättigt von den Farben der Welt.“

Ich persönlich stehe auf Reiseberichte jedweder Art. Es sind meistens Erzählungen von einer anderen Welt. Wen man reist, begibt man sich auf den Weg Neues zu erfahren, etwas das man dann in Worte fassen kann, um den Lesern eine ganz eigene Vision zu vermitteln. Ich war also recht euphorisch, als ich angefangen habe „Die Enden der Welt“ zu lesen. Ein erster Blick in das Buch verheißt dann auch viel: Willemsen erzählt seine Erlebnisse von der Eifel bis zum Senegal. Gutes Rüstzeug um den Leser einzufangen.

Schon nach den ersten Seiten wird mir jedoch klar das „Die Enden der Welt“ eines nicht ist: ein gutes Buch. Warum? Fangen wir damit an, das die einzelnen Erzählungen nicht wirklich den Eindruck vermitteln als würden sie am Ende eine komplette Geschichte ergeben. Oft weiß man nicht einmal genau, wann eine Geschichte spielt und ob die eine Episode möglicherweise chronologisch vor einer anderen geschehen ist. An einigen Stellen kann man es erahnen aber sicher sein kann man sich nicht. Was jedoch sehr viel schwerwiegender ist, ist der Umstand eine Sprache benutzt, die komplizierter und unaussagekräftiger nicht hätte sein können.

(continue reading…)


Roman: “Neue Ufer”

Ab Mitte Oktober ist es soweit und mein Romandebüt “Neue Ufer” kommt aus dem Druck. Es ist schwer zu begreifen was es bedeutete ein eigenes Werk in den Händen zu halten. Abgesehen davon, dass ich das Baby natürlich selber geschrieben habe und dadurch in und auswendig kenne, tausend mal gelesen habe, ist es dann doch etwas anderes, wenn man es in den Händen hält.

Den ersten Flash bekommt man dann immer, wenn es beginnt und bei Händlern gelistet ist, so wie ich es heute zum Beispiel bei Amazon entdeckt habe. Da denkt man im ersten Moment: “Krass, jetzt ist es soweit.” Man kommt dann als Autor auch wieder richtig in die Geschichte rein, weil Tatsache ist, dass ich den Roman schon vor gut einem halben Jahr fertiggestellt habe und es dann einfach noch dauert bis es endlich so weit ist. Da hängen noch so viele Sachen dran, die erst dann passieren, wenn man das Skript beim Verlag abgegeben hat. So Sachen wie Lektorat, Cover, Rückentext, etc… Inzwischen bin ich dann in ganz anderen Dingen drin: so habe ich in der Zwischenzeit einen anderen Roman fertig geschrieben, der ebenfalls dieses Jahr noch kommt (mehr darf ich noch nicht verraten *g*) und schreibe bereits wieder an einer neuen Geschichte.

Jetzt ist aber alles wieder da und ich freue mich wie ein Schneekönig. Dabei möchte ich jedem, der aus dem Großraum Rhein-Main kommt, den Buchmessencon ans Herz legen, der am 17. Oktober statt findet. Ich werde für eine Lesung da sein und freue mich auf zahlreiche Besucher. :-)


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