Gestern war ich gemeinsam mit meiner Frau und zwei Kumpels in dem neuen Star Trek Film. Obwohl es für mich von Anfang an klar war, dass ich mir diesen Film im Kino anschaue, war ich skeptisch. Es hatte sich irgendwie komisch angefühlt, die vertrauten Rollen von Kirk, Spock & Co. zu sehen aber eben mit anderen Schauspielern.
Ich wurde aber nicht enttäuscht und fande den Film nicht nur unterhaltend, sondern auch richtig gut. Im Vorfeld habe ich bereits ein Interview mit den Verantwortlichen bei Paramount gelesen, dass der neue Star Trek Film so etwas wie die letzte Chance ist, nachdem die letzten Kinofilme als auch die TV-Staffeln nicht so gut gelaufen sind. Ich hoffe einfach, dass der neue Star Trek Film richtig gut in die Kinokassen einschlägt. Die neue, alte Crew der Enterprise hätte es auf jeden Fall verdient noch etwas länger im Orbit kreisen zu dürfen. Ein Höhepunkt im Film war auch der Auftritt des alten Spock, gespielt von Leonard Nimoy aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten.
Der Kritik des Spiegels möchte ich mich an dieser Stelle anschließen:
Sexy, spannend und rasant nennt David Kleingers den Film. Die Filmemacher “meistern die Herausforderung, indem sie munter den Fundus des Genres sowie der erweiterten Popkultur plündern, sich mehr für zeitlose menschliche Dramen als die idealistische Vision eines pangalaktischen Völkerbunds interessieren. Allen, die sich über den Klau beim ebenfalls wild zusammenzitierten “Krieg der Sterne” aufregen mögen, sei gesagt, dass STAR TREK genau das lustvolle, rasante und schnörkellose Prequel ist, das George Lucas seinen leidgeprüften Zuschauern in den drögen “Episoden I-III” vorenthalten hat.
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